Im Wallis hat ein Wolf letzte Woche ein Rind gerissen. Bereits zwei Tage später wurde ein anderes Rind angegriffen, das aber mit Verletzungen davonkam.
Im Walliser Chablais kam es in letzter Zeit vermehrt zu Wolfangriffen auf Schafsherden. Seit Mitte Mai wurden 43 Schafe getötet, 13 werden vermisst. Die Walliser verzichten vorläufig auf eine Abschuss-Bewilligung, fordern aber vom Bund Änderungen beim Wolfskonzept.
Gestern konnte zwischen Julier- und Albulapass ein Bär eingefangen werden. Das junge Männchen trägt nun einen Halsbandsender und kann so vergrämt werden. Der vor zwei Monaten aus Italien eingewanderte Bär hat in den vergangenen Wochen gut zwei Dutzend Schafe gerissen und ist mehrere Male in der Nähe von Personen gesehen worden. Die Aktion, bei der [...]
Der Bär vom Flüelapass hat laut der NZZ in der Nacht zum Montag im unteren Landwassertal zwei Schafe gerissen und ein weiteres Tier verletzt. Und im Münstertal hinterliess ein zweites Tier wieder seine Spuren. (sb) Links zum Beitrag NZZ Online
Herdenschutzhunde haben in der Nacht zum Freitag am Flüelapass einen Bären mit lautem Gebell in die Flucht geschlagen. Dies ist der erste Erfolg für die Hunde, welche die rund 940 Schafe auf der Alp Grialetsch seit Anfang Woche beschützen. Links zum Beitrag SF Tagesschau
Der WWF hat bei den Walliser Behörden beantragt, die Abschussbewilligung für den Wolf, der sich im Gebiet des Chablais aufhält, aufzuschieben. Er zieht nach wie vor auch einen Rekurs in Betracht. In der Schweiz ist der Abschuss des geschützten Wolfes nur unter strengen Bedingungen zulässig. Der WWF zweifelt, ob diese tatsächlich gegeben sind: “Noch ist [...]
Der Bär JJ1 hat in den letzten Wochen die Gemüter bewegt wie wohl kein anderes wildlebendes Tier zuvor. Trotz Einwänden von WWF und Naturschutzkreisen wurde er geschossen. Doch ausgerechnet jetzt werden in der Schweiz Gelder für den Herdenschutz gestrichen. Der WWF ist empört, denn der Herdenschutz ist eine unabdingbare Grundlage für das Zusammenleben von Menschen [...]