Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) senkt die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Solarstrom um 18%. Grund dafür sind die stark gesunkenen Marktpreise für Photovoltaik-Module sowie die in der Energieverordnung vorgesehene reguläre jährliche Absenkung der Vergütungen. Neu wird ausserdem der Eigenstromverbrauch der Anlagen nicht mehr vergütet.
National- und Ständerat wollen die Kostendeckende Einspeisevergütung ab 2013 um höchstens 0,9 Rp/kWh erhöhen. Zuwenig für eine zukunftsorientierte Energiepolitik, welche erneuerbare Energien fördern soll, findet die Stiftung Energie Schweiz SES.
Als neues Instrument zur Förderung der Effizienz im Strombereich sieht das Energiegesetz seit 2007 so genannte ,Wettbewerbliche Ausschreibungen” vor. Unterstützt werden damit Programme und Projekte, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen.
Der Fördertopf für grünen Strom ist ausgeschöpft, meldet das Bundesamt für Energie (BFE). Seit Mai 2008 sind so viele Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingegangen, dass der Gesamt-Kostendeckel der KEV (250 Millionen) erreicht ist. Ab 1. Februar 2009 werden deshalb sämtliche Neuanmeldungen von Stromproduktionsanlagen aus Wasserkraft (bis 10 Megawatt), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse sowie [...]