Seit Anfang 2010 fördert Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2.
Der Bundesrat hat am 30. September 2011 grünes Licht für eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre der Europäischen Union bis 2014 gegeben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit diesem Forschungszentrum hat die Schweiz seit 2007 im Bereich der Luftreinhaltung den Informationsaustausch mit der EU verstärkt und zahlreiche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgenommen.
Das Bundesamt für Umwelt hat alle neun Gesuche für Pärke, die Anfang des Jahres eingereicht worden sind, gutgeheissen. Somit ist ein neues Nationalparkprojekt als Kandidat anerkannt. Acht Regionalen Naturpärken wird das Parklabel verliehen.
Die Schweiz verfehlt die gesteckten Umweltziele, vor allem in Kernbereichen wie Klima und Biodiversität, klar. Dies zeigt der aktuelle Bericht des Bundesamts für Umwelt BAFU.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU publizierte am 23. Mai 2011 einen Aktionsplan zur Förderung der drei einheimischen Flusskrebsarten Edelkrebs, Dohlenkrebs und Steinkrebs. Im Aktionsplan werden neben den Rahmenbedingungen zur Förderung der einheimischen Krebsarten auch Bekämpfungsmassnahmen gegen die Ausbreitung von nicht einheimischen Arten, die bereits in der Natur vorkommen, vorgeschlagen.
Der Bestand an Wildkatzen in der Schweiz wird zurzeit auf einige hundert Tiere geschätzt. Insbesondere im Jura breitet sich die Wildkatze in den waldreichen Gebieten aus. Es ist zu erwarten, dass sich dort eine stabile Population bilden wird.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat drei Aktionspläne für den Weissstorch, Flussuferläufer sowie den Wiedehopf veröffentlicht. Die Broschüren zeigen Wege auf, mit denen die Lebensgrundlagen der drei Vogelarten verbessert werden können.
Auf dem Weg zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und einer grüneren Wirtschaft, will der Bundesrat unter anderem die Information zur Umweltbelastung von Produkten verbessern und das BIP mit Indikatoren über die ökologische Entwicklung ergänzen. Als wichtigste Geschäfte für das Jahr 2011 nannte Bruno Oberle die Revitalisierung von Flüssen und Seen, die Biodiversitätsstrategie, die Klimapolitik und die Verbesserung der Warnung vor Naturgefahren.
Das Ziel, den Biodiversitätsverlust bis 2010 zu verlangsamen, wurde nicht erreicht, heisst es in einem Nationalbericht. Als Vertragspartei der Biodiversitätskonvention der UNO, muss die Schweiz den Vereinten Nationen regelmässig Bericht über den Zustand der Artenvielfalt abliefern. Lediglich im Wald und in den Landwirtschaftsgebieten zeitigen die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität erste Anzeichen von Erfolg.
Das Bundesamt für Umwelt hat das Projekt Parc Adula der Kantone Graubünden und Tessin gutgeheissen. Damit kann ein zweiter Schweizer Nationalpark errichtet werden.