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	<title>Naturschutz.ch &#187; Biodiversität</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Biodiversität: Forschungsarbeiten gesucht!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Lassen Sie Ihre Forschungsergebnisse nicht in der Schublade liegen! IBS sucht kürzlich abgeschlossene Masterarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Publikationen zum Thema Biodiversität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abc1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44934" title="Grosse Goldschrecke" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abc1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Fachleute aus der Naturschutzpraxis – zum Beispiel auf kantonalen Fachstellen, in Naturschutzorganisationen oder in der Bundesverwaltung – sind bei ihrer Arbeit regelmässig auf aktuelle Forschungsergebnisse angewiesen. Das Forum Biodiversität Schweiz der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT hat dafür den kostenlosen “Informationsdienst Biodiversität Schweiz” IBS ins Leben gerufen. Über IBS werden alle Monate neue Forschungsresultate zur Biodiversität per E-Mail an Fachpersonen aus Naturschutzpraxis, Verwaltung, Politik, NGO’s, Medien und Forschung verschickt.</p>
<p>Bei dieser Arbeit ist das IBS auf Ihre Mithilfe angewiesen. Gesucht werden kürzlich abgeschlossene Masterarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Publikationen zum Thema Biodiversität.</p>
<p>Lassen Sie Ihre Forschungsergebnisse nicht in der Schublade liegen!</p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/d/services/information_service_ibs/">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/index.de.php">SCNAT</a></p>
<p>Bild: James K. Lindsey (Wikimedia Commons</p>
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		<title>Biodiversität: Massnahmen dringend nötig!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitat-massnahmen-dringend-notig/44605</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Drittel von 10'000 Rote-Liste Arten sind gefährdet! Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Umwelt, nachdem es anhand der Roten Listen 10’000 wildlebende Arten in der Schweiz untersucht hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüsst die Analyse und fordert einen konkreten Business Plan für die Natur. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Lanius_senator02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44687" title="Rotkopfwürger" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Lanius_senator02-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" /></a>Ein Drittel von 10&#8217;000 Rote-Liste Arten sind gefährdet! Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Umwelt, nachdem es anhand der Roten Listen 10’000 wildlebende Arten in der Schweiz untersucht hat.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüsst die Analyse und fordert einen konkreten Business Plan für die Natur. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die heutigen Massnahmen noch längst nicht ausreichen, um die Biodiversitätsziele 2020 zu erreichen. Die zügige Verabschiedung der Strategie Biodiversität Schweiz durch den Bundesrat und ein griffiger Aktionsplane sind dringend nötig. Das Problem des Artenrückgangs in der Schweiz muss koordiniert, effizient und mit den nötigen Ressourcen angegangen werden, so der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz .</p>
<p>Wo Naturwerte noch vorhanden sind, müssen diese geschützt werden. So können teure Wiederansiedlungsprojekte, wie z.B. vom Bartgeier oder vom Bieber, vermieden werden. Damit die rote Liste nicht noch länger wird, ist eine sorgfältige, sektorübergreifende Planung unerlässlich. Massnahmen, z.B. im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien und dem Landverschleiss müssen auch bezüglich Ihrer Auswirkungen auf die Biodiversität geprüft werden.</p>
<p><a title="http://www.birdlife.ch/" href="http://www.birdlife.ch/" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
<p><a title="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43176" href="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43176" target="_blank">Bundesamt für Umwelt BAFU</a></p>
<p>Bild: Valternet (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Neue Fischart erobert die Schweiz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44419" rel="attachment wp-att-44419"><img class="alignleft size-full wp-image-44419" title="kessler-grundel_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kessler-grundel_wiki.png" alt="" width="292" height="219" /></a>Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (<em>Ponticola kessleri</em>). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist via Rhein-Main-Donau-Kanal nach Mitteleuropa vorgedrungen und erobert seit einigen Jahren den Rhein mit beängstigendem Tempo und mit fatalen Folgen: Mancher einheimischen Fischart droht nun ein harter Konkurrenzkampf mit dem Neuankömmling, was zu einer starken Verschiebung des Faunaspektrums führen könnte. Andere Fischarten komplett verdrängen werde die Kesslergrundel aber wohl nicht, glaubt ein deutscher Experte, der sich vor einem Jahr im &#8220;Spiegel&#8221; zitieren liess.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692317,00.html"><strong>Spiegel</strong></a></p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Doubs: Probleme werden angegangen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=37070" rel="attachment wp-att-37070"><img class="alignleft size-full wp-image-37070" title="Doubs_Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gorges_du_Doubs_02.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind.</p>
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<p>Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), und von Pierre Clavreuil, Vizepräfekt und Generalsekretär der Präfektur des Departements Doubs als Vertreter der französischen Seite. Bereits seit mehreren Monaten unternehmen beiden Länder gemeinsame Anstrengungen mit dem Ziel, die Qualität des Wassers und des aquatischen Lebensraums des französisch-schweizerischen Grenzflusses zu verbessern.</p>
<p>Am 18. Januar 2012 verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Rahmendokument. Dieses nennt die Schritte, die von den Behörden zu unternehmen sind, um die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf die Wasserqualität und die physische Qualität des Fliessgewässer, d.h. seine Morphologie, zu reduzieren. Im Rahmen der Umsetzung dieses Aktionsplans wird die Arbeitsgruppe eng mit weiteren Arbeitsgruppen zusammen arbeiten, so im Bereich der Wasserkraft (Schwall/Sunk), der Fischerei und der Überwachung der Wasserqualität und des Lebensraums.  Jedes Jahr wird eine Standortbestimmung über die Fortschritte des Aktionsprogramms durchgeführt.</p>
<p>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe wurde auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 11. Februar 2008 gegründet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Schweiz von Frankreich bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie konsultiert wird. In der Gruppe präsent sind unter anderem die Präfekten der Region Franche-Comté und des Departements Doubs, das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie die Kantone Jura, Neuenburg und Bern. Involviert sind ferner Fischereifachleute sowie Exponenten des regionalen Naturparkprojekts «Parc naturel régional frontalier du Doubs».</p>
</div>
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		<title>Alpine Urwiesen und Felsfluren europaweit gefährdet</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44216" rel="attachment wp-att-44216"><img class="alignleft size-full wp-image-44216" title="Alpinepflanzen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alpinepflanzen.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a><strong>Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlicht.</strong></p>
<p>867 Probeflächen auf 60 verschiedenen Gipfeln in allen grösseren europäischen Hochgebirgen – etwa am österreichischen Hochschwab oder im schweizerischen Wallis – untersuchten die WissenschafterInnen. Im Vergleichszeitraum 2001 bis 2008 fanden sie auf kontinentalem Niveau deutliche Anzeichen, dass kälteadaptierte Pflanzen von wärmeliebenden Arten zunehmend aus ihren Lebensräumen verdrängt werden.</p>
<p><strong> Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten</strong></p>
<p>&#8220;Wir haben eine Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten in grösseren Höhen erwartet, aber nicht in diesem deutlichen Ausmass und in so kurzer Zeit&#8221;, sagt Michael Gottfried vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien.</p>
<p>BiologInnen aus 13 Ländern untersuchten im Rahmen des Forschungsprogramms GLORIA unter der Leitung von Wiener ForscherInnen die alpine Vegetation, also niedrigwüchsige Pflanzengemeinschaften im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. &#8220;Viele kältetolerante Arten wandern buchstäblich in den Himmel. In einigen der niedrigeren europäischen Gebirge können wir beobachten, wie die offene alpine Graslandschaft verschwindet, und Zwergsträucher den Lebensraum in wenigen Jahrzehnten erobern werden&#8221;, warnt Michael Gottfried, der auch Erstautor der nun in &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlichten Studie ist.</p>
<p><strong> Europaweite Entwicklung</strong></p>
<p>Diese Studie ist weltweit die bislang breitest angelegte Untersuchung ihrer Art. Sie bestätigt den direkten Zusammenhang zwischen erhöhten Sommertemperaturen und der Veränderung alpiner Lebensgemeinschaften. &#8220;Regionale Untersuchungen haben diesen Vorgang bereits aufgezeigt. Unsere Ergebnisse demonstrieren diese Entwicklung erstmals für den gesamten europäischen Kontinent&#8221;, sagt Gottfried.</p>
<p><strong> </strong>Dieses Phänomen, von den GLORIA-ForscherInnen als Thermophilisierung bezeichnet, wurde erstmalig quantitativ erfasst und als messbarer Indikator definiert. Alle 32 an der Studie beteiligten AutorInnen wandten die selbe Methodik auf genau dokumentierten Probeflächen an, wodurch eine europaweite Vergleichbarkeit erst möglich wurde. &#8220;Wir hoffen, dass unser Thermophilisierungs-Indikator von anderen Forschungsgruppen weltweit übernommen und auf diese Weise ein globaler Vergleich möglich wird&#8221;, sagt Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung der ÖAW und Netzwerk-Koordinator von GLORIA.</p>
<p><strong> Selbe Effekte von Schottland bis Kreta</strong></p>
<p>Die ForscherInnen zeigen auch, dass dieser Effekt von der Seehöhe unabhängig ist – er findet von der Baumgrenze bis zu den höchsten Gipfeln statt – und ebenso von der geographischen Breite – von Schottland bis zu den Gebirgsregionen Kretas. &#8220;Unsere Arbeit belegt, dass der Klimawandel auch die entlegensten Winkel der Biosphäre beeinflusst&#8221;, sagt Georg Grabherr, stellvertretender Direktor des ÖAW-Instituts und Leiter von GLORIA. &#8220;Die Thermophilisierung im Hochgebirge kann nicht vor Ort begrenzt werden. Menschliche Anpassungsstrategien sind also keine Option. Wir müssen uns dringend auf die Vermeidung noch stärkeren Klimawandels konzentrieren, um den biogenetischen Schatz der Natur zu wahren&#8221;.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.gloria.ac.at/">http://www.gloria.ac.at</a></p>
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		<title>Tier des Jahres: Das Braune Langohr</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Tier des Jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[Pro Natura hat das Braune Langohr (Plecotus auritus) zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Der Flugakrobat ist in der Schweiz gefährdet, wie fast alle der rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten. Vor allem aufgeräumte Wälder und "herausgeputzte" Landschaften machen den Fledermäusen zu schaffen. Pro Natura macht mit ihrer Wahl des "fliegenden Hasen" zum Tier des Jahres 2012 auf den schlechten Zustand der Biodiversität in der Schweiz aufmerksam. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/TdJ12_Dietmar_Nill_Im_Flug_quer1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43765" title="Braunes Langohr im Flug durch Nachtkerzen, Plecotus auritus, common long-eared bat in flight, oreillard septentrional" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/TdJ12_Dietmar_Nill_Im_Flug_quer1.jpg" alt="" width="2127" height="1067" /></a>Wie Pro Natura in der aktuellen Medienmitteilung schreibt, hat die Organisation das Braune Langohr <em>(Plecotus auritus)</em> zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Der Flugakrobat ist in der Schweiz gefährdet, wie fast alle der rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten. Vor allem aufgeräumte Wälder und &#8220;herausgeputzte&#8221; Landschaften machen den Fledermäusen zu schaffen. Pro Natura macht mit ihrer Wahl des &#8220;fliegenden Hasen&#8221; zum Tier des Jahres 2012 auf den schlechten Zustand der Biodiversität in der Schweiz aufmerksam.</p>
<p>&#8220;Batman&#8221; ist zurück: Ein stiller Held der Nacht, der Gutes tut und sich tagsüber unscheinbar macht. Das Tier des Jahres 2012 übernimmt mit seiner nächtlichen Jagd nach Insekten, vor allem Nachtfaltern, wichtige ökologische Funktionen. Das Braune Langohr ist eine von rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten, die fast alle gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Vom Fledermaus-Vorkommen kann der Zustand der Biodiversität abgeleitet werden: Der Vielfalt von Ökosystemen, der Tier- und Pflanzenarten und ihrer genetischen Breite geht es in der Schweiz schlecht. Pro Natura wirbt mit der Wahl des Braunen Langohrs für vielfältigere und vernetztere Landschaften und naturnahe Wälder; wichtige Bestandteile unserer Lebensgrundlagen.</p>
<p><strong>Saubere Landschaften gefährden das Braune Langohr</strong></p>
<p>Um zu überleben sind die fliegenden Säugetiere auf abwechslungsreiche und miteinander vernetzte Landschaften angewiesen. Strukturen wie Hecken oder Baumalleen funktionieren als Wegweiser auf den immer gleichen Flugbahnen zwischen Tagesquartier und Jagdgebiet im Wald. Den Weg findet das Braune Langohr wie alle Fledermäuse mit seiner ausgeklügelten Ultraschall-Echoortung. Seine Rufe prallen auf diese so genannten Leitstrukturen. Das zurückgeworfene Echo wird von den riesigen Ohren aufgefangen und weist ihm den Weg. Es entsteht ein präzises &#8220;Hörbild&#8221;. &#8220;In unseren stark herausgeputzten und auf Effizienz getrimmten Landschaften verhallen die Rufe des Braunen Langohrs immer mehr im Nichts. Eine Landschaft ohne Bäume, Sträucher oder Hecken ist für das Braune Langohr, was für einen Menschen eine Wüste ist: leer und bedrohlich. Es fehlen die Orientierungspunkte&#8221;, sagt Urs Tester, Artenschutzexperte bei Pro Natura.</p>
<p><strong>Natürlichere Wälder!</strong></p>
<p>Das Braune Langohr lebt und jagt vorwiegend in Laub- und Mischwäldern. Es gilt als Waldfledermaus, die in alten Bäumen, oft aber auch in Dachstöcken von Häusern ihr Tagesquartier aufschlägt. Baumhöhlen können verlassene Spechtlöcher, Ritzen in der Rinde oder Spalten in den Stämmen sein. &#8220;In der Schweiz werden die Wälder intensiv genutzt. Das bedeutet, Bäume werden in der Regel schneller geschlagen, als sie ihre Alterserscheinungen wie Baumhöhlen entwickeln. So fehlen dem Braunen Langohr wichtige Wohnungen. Fledermaus-Lebensraum geht verloren&#8221;, mahnt Urs Tester. Der ideale Fledermauswald hat sowohl geschlossene als auch lichtere Waldabschnitte, Laub- und Mischwaldbestände, junge und alte Bäume. Durchmischte Wälder mit alten und abgestorbenen Bäumen bieten Fledermäusen auch mehr Nahrung. Sie sind reicher an Insekten.</p>
<p><strong>Pro Natura hilft den &#8220;flatternden Mäusen&#8221;</strong></p>
<p>Pro Natura setzt sich dafür ein, dass mehr Waldreservate mit Vorrang für die Natur geschaffen werden und dass in genutzten Wäldern Alt- und stehende Totholzinseln erhalten bleiben, in denen das Tier des Jahres und andere Tier- und Pflanzenarten idealen Lebensraum finden. Sie tut dies auch mit eigenen Projekten beispielsweise im Kanton Solothurn. Im Kanton Schaffhausen werden die Flugbahnen des Braunen Langohrs untersucht, damit die wichtigsten &#8220;Flugwegweiser&#8221; erhalten und gefördert werden können. Auch auf der politischen Bühne setzt sich Pro Natura für das Braune Langohr ein: Waldpolitik, Landwirtschaft und die Strategie Biodiversität Schweiz. Alles Bereiche, in denen sich die Politik im Jahr 2012 für den Schutz der Fledermäuse und anderer Arten einsetzen kann.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/tier-des-jahres-2012" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
<p>Bild: Dietmar Nill</p>
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		<title>2011: Biodiversitätsjahr mit Versprechen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 20:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strategie Biodiversität Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 brachte der Biodiversität noch immer keine Verbesserung, aber immerhin einige Versprechen für die Zukunft. Allen voran die Strategie Biodiversität Schweiz, welche der Bundesrat mit fünfzehnjähriger Verspätung im Herbst im Entwurf vorlegte. Er gibt damit das Versprechen ab, endlich mehr gegen den nicht enden wollenden Biodiversitätsverlust zu tun. Gesamthaft ist die Bilanz des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz zum Biodiversitätsjahr 2011 verhalten positiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689 /attachment/wiedehopf2-2" rel="attachment wp-att-43694"><img class="alignleft size-full wp-image-43694" title="wiedehopf2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wiedehopf2.png" alt="" width="422" height="471" /></a></strong>Das Jahr 2011 brachte der Biodiversität noch immer keine Verbesserung, aber immerhin einige Versprechen für die Zukunft. Allen voran die Strategie Biodiversität Schweiz, welche der Bundesrat mit fünfzehnjähriger Verspätung im Herbst im Entwurf vorlegte. Er gibt damit das Versprechen ab, endlich mehr gegen den nicht enden wollenden Biodiversitätsvelust zu tun. Der trockene und warme Frühling begünstigte das Brutgeschäft einiger Vogelarten wie den Wiedehopf; ob das einmalig bleibt oder das Versprechen für eine Bestandserholung ist, muss sich in den nächsten Jahren erst weisen. Gesamthaft ist die Bilanz des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz zum Biodiversitätsjahr 2011 verhalten positiv.</p>
<p>Auch 2011 musste das Forum Biodiversität Schweiz zum Zustand der biologischen Vielfalt in der Schweiz feststellen, dass noch nicht einmal die Talsohle erreicht ist: „Bereits die Stabilisierung des heutigen Zustands benötigt ein deutlich verstärktes Engagement für die Erhaltung der Biodiversität und ihre nachhaltige Nutzung.“<a title="" name="_ftnref1" href="http://www.birdlife.ch/content/ein-biodiversitaetsjahr-mit-einigen-versprechen#_ftn1"></a></p>
<p>Während das trockene und warme Wetter im Frühling einige Vogelarten im Brutgeschäft begünstigte, litten genau unter diesem Wetter die Amphibien. Der wärmeliebende Wiedehopf zum Beispiel brütete zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder im Kanton Schaffhausen. Im Kanton Neuenburg breitete er sich aus. Hingegen war der Bestand des Laubfroschs in vielen Gegenden auf einem Tiefpunkt. Seine Laichgewässer – seichte, meist kleine Tümpel – waren zum grössten Teil ausgetrocknet.</p>
<p><strong>Biodiversitätsstrategie kommt</strong></p>
<p>Auf dem politischen Parkett kam für die biologische Vielfalt einiges in Bewegung, nachdem die Biodiversitätspolitik seit Jahren weitgehend blockiert gewesen war. Nach der Übernahme des UVEK durch Bundesrätin Doris Leuthard gelang es dem Bundesrat 2011, innert 9 Monaten den überfälligen Entwurf der Strategie Biodiversität Schweiz in die Vernehmlassung zu schicken. Auch das neue Parlament scheint deutlich sensibler zu sein bezüglich Biodiversität als das frühere.</p>
<p><strong>Neue Gefahren im Wald</strong></p>
<p>Im Wald droht eine neue Gefahr für die Biodiversität: Vielerorts ist die Eschenwelke, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, so weit fortgeschritten, das bis zu Dreiviertel aller Eschen absterben. In der Waldpolitik sind der Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität in der vom Bundesrat im Sommer beschlossenen Waldpolitik 2020 festgehalten. Der Druck von Promotoren von Siedlungen in den geschützten Waldflächen nahm 2011 jedoch stark zu. Die Waldflächenpolitik wird eine der grossen Herausforderungen für das kommende Jahr sein.</p>
<p>Die andere grosse Herausforderung für die Biodiversität ist die Agrarpolitik 2014-2017. Noch zu Jahresbeginn hatte der Bauernverband mit der Frage, ob „wir die Wildblumen aus unseren Buntbrachen essen wollen“ einen Gegensatz zwischen Nahrungsmittelproduktion und Biodiversität zu schaffen versucht. Eine zukunftsträchtige Schweizer Agrarpolitik muss aber unter dem Leitsatz stehen &#8220;Brot und Blumen&#8221;. Denn die Sicherung der Biodiversität ist gerade für die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Arturo Nikolai (Wikimedia)</p>
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		<title>Verlierer und Gewinner 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch 2011 gelang es nicht, den dramatischen Artenschwund zu verlangsamen. Klimawandel, Wilderei oder extensive landwirtschaftliche Nutzung setzen vielen Arten stark zu. Rund ein Drittel aller untersuchten Arten sind gemäss der Weltnaturschutzunion IUCN gefährdet.Besonders hart getroffen hat es 2011 die südafrikanischen Nashörner. Dafür können die Bartgeier auf eine bessere Zukunft hoffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2011 gelang es nicht, den dramatischen Artenschwund zu verlangsamen, so die Medienmitteilung des WWF Schweiz. Klimawandel, Wilderei oder extensive landwirtschaftliche Nutzung setzen vielen Arten stark zu. Rund ein Drittel aller untersuchten Arten sind gemäss der Weltnaturschutzunion IUCN gefährdet.Besonders hart getroffen hat es 2011 die südafrikanischen Nashörner. Dafür können die Bartgeier auf eine bessere Zukunft hoffen.<strong></strong></p>
<p>Der Artenschwund schritt auch 2011 weiter voran. Das zeigt die aktualisierte Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. An vielen Orten kämpfen Tier- und Pflanzenarten ums Überleben. Die südafrikanischen Nashörner verzeichnen 2011 einen traurigen Rekord: Nie zuvor wurden mehr dieser beeindruckenden Tiere durch Wilderer getötet. Und dem Alpenschneehuhn wird die Klimaveränderung zum Verhängnis. Vereinzelt gibt es auch Grund zur Freude: Dank dem Einsatz des WWF dürfen sich die Berggorillas im Kongo vorläufig sicher fühlen. Ebenfalls erfolgreich ist die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Schweizer Alpen. Zum Jahresende zieht der WWF Schweiz Bilanz und zeigt Verlierer und Gewinner aus dem Jahr 2011:</p>
<p><strong>Verlierer:</strong></p>
<p><strong></strong><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/biene_gross1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43520" title="biene_gross" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/biene_gross1.jpg" alt="" width="798" height="393" /></a>Biene </strong>Bienen bestäuben 70 der 100 wichtigsten Nutzpflanzen der Erde. Die kleinen Insekten sind somit für die Sicherung unserer Nahrungsgrundlage enorm wichtig. Umso erschreckender ist das grosse Bienensterben, das seit einigen Jahren besonders in Europa und Nordamerika auftritt. Diesen Frühling stellte die Uno einen Umweltbericht vor, der mögliche Gründe für das mysteriöse Massensterben nennt. Es sind dies: Schädlinge, der Einsatz von Giftstoffen in der Landwirtschaft, das Verschwinden vieler Pflanzen, die Luftverschmutzung und der Klimawandel. Schafft es die Menschheit nicht, die Bewirtschaftung des Planeten nachhaltiger zu gestalten, so steht es gemäss Uno-Bericht schlecht um die wertvollen Bienen. Das wiederum könnte uns Menschen schwer zu schaffen machen.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/nashorn_gross_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43499" title="Nashorn" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/nashorn_gross_1.jpg" alt="" width="800" height="504" /></a>Südafrikanische Nashörner</strong> Trauriger Rekord für die südafrikanischen Nashörner: 2011 wurden über 400 Tiere von Wilderern getötet – so viele wie seit den 70er Jahren nicht mehr. Der Kampf gegen die Nashornjäger wird immer schwieriger und gefährlicher. Mit Helikoptern, Nachtsichtgeräten und Schnellfeuer-gewehren wird Jagd auf das kostbare Horn gemacht. Auf dem asiatischen Schwarzmarkt bringt dieses zurzeit 30000 bis 50000 US-Dollar ein – pro Kilogramm. Besonders im wirtschaftlich aufsteigenden China wird den Hörnern nachgesagt, allerlei Krankheiten zu heilen. Ende dieses Jahres hat der WWF 19 südafrikanische Nashörner per Helikopter in ein stärker geschütztes Gebiet ausgeflogen. Auch durch die Ausbildung von Wildhütern und die Überwachung des Handels versucht der WWF, das Nashorn vor dem Aussterben zu bewahren.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/alpenschneehuhn_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43500" title="Alpenschneehuhn" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/alpenschneehuhn_gross.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Alpenschneehuhn </strong>Manche mögen’s heiss – doch bestimmt nicht das Alpenschneehuhn. Laut einer aktuellen Studie der Schweizerischen Vogelwarte Sempach trifft die Klimaveränderung den wärmeempfindlichen Alpenvogel besonders hart. Mit steigender Temperatur weicht das Alpenschneehuhn auf höher gelegene, kühlere Zonen aus. Die Anpassung an den neuen Lebensraum kann nur mit genügend störungsarmen Rückzugsgebieten gelingen. Und ist der Gipfel einmal erreicht, kann es sein, dass der Vogel ganz verschwindet. Um den Fortbestand des Alpenschneehuhns zu sichern, braucht es effiziente Massnahmen gegen den Klimawandel. Die Entscheide, die im Dezember an der Klimakonferenz in Durban gefällt wurden, sind leider zu zögerlich, um den Fortbestand des Alpenschneehuhns zu gewährleisten.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/grauwal_gross1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43510" title="grauwal" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/grauwal_gross1.jpg" alt="" width="6593" height="4253" /></a>Westpazifischer Grauwal </strong>Wale soll es keine neuen Schutzgebiete geben. Dies ist das Resultat der diesjährigen Konferenz der Internationalen Walfangkommission IWC. Die Verhandlungspartner versäumten es, sich für einen griffigeren Schutz der Meeressäuger einzusetzen. Dabei sind mutige Entscheide dringend nötig, um die bedrohten Bestände zu erhalten. Besonders schlimm steht es um den Westpazifischen Grauwal. Die letzten Exemplare – rund 130 Tiere, davon weniger als 30 fortpflanzungsfähige Weibchen – leben vor der russischen Insel Sachalin. Genau dort sind gigantische Projekte geplant, um weitere Ölvorkommen aus der Tiefsee zu pumpen. Dieser massive Eingriff könnte das Ende der sensiblen Säuger sein. Der WWF wehrt sich deshalb gegen die Realisierung des Projekts und setzt sich für zusätzliche Walschutzgebiete ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fledermaus_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43503" title="fledermaus" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fledermaus_gross.jpg" alt="" width="593" height="395" /></a>Seychellen-Fledermaus</strong> Für die Seychellen-Fledermaus sieht es schlecht aus: Sie ist gemäss der Weltnaturschutzunion IUCN akut vom Aussterben bedroht. Weniger als 250 der insektenfressenden Nachtschwärmer sind noch übrig. Und der Bestand nimmt weiter ab. Die fliegenden Säuger leben in gleichmässig kühlen Felshöhlen sowie in sumpfigen und waldigen Gebieten des Inselstaates Seychellen im Indischen Ozean. Die schlimmsten Verluste erlitt die Art vermutlich, als Anfang des 20. Jahrhunderts viel Wald gerodet wurde, um Kokosnussplantagen Platz zu machen. Die Fledermäuse finden auf den intensiv bewirtschafteten Feldern keine Nahrung mehr. Ausserdem überwuchern die Pflanzen von vernachlässigten Plantagen die Eingänge der als Schlafplätze dienenden Höhlen und ändern deren Innentemperatur. Ohne rasch umgesetzte Schutzmassnahmen hat die Seychellen-Fledermaus laut IUCN keine Chance.</p>
<p><strong>Gewinner:</strong></p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/bartgeier_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43504" title="bartgeier" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/bartgeier_gross.jpg" alt="" width="2594" height="1727" /></a>Bartgeier </strong>Weil ihm fälschlicherweise nachgesagt wurde, dass er Lämmer und kleine Kinder fresse, wurde der Bartgeier vor rund 100 Jahren im ganzen Alpenraum ausgerottet. Heute können Wanderer den imposanten Greifvogel, der sich von den Knochen toter Tiere ernährt, wieder bewundern. Seit 1986 werden in einem aufwändigen Projekt Bartgeier in Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich wieder angesiedelt. 2010 hat die Stiftung Pro Bartgeier mit Unterstützung des WWF im St. Gallischen Calfeisental erstmals drei Jungvögel ausgewildert. Da sich diese gut einlebten, wurden dieses Jahr am selben Ort erneut drei junge, gezüchtete Bartgeier in die Freiheit entlassen. Zusammen mit den Jungtieren aus Wildbruten umfasst die Alpen-Population nun gegen 150 Individuen. Noch ist aber die genetische Vielfalt schmal, deshalb sind weitere Auswilderungen geplant.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lachs_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43505" title="Lachs" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lachs_gross.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Lachs </strong>60 Jahre lang schwammen keine Lachse mehr in Schweizer Gewässern. Wegen der Kraftwerke konnten die Fische nicht zu ihren Laichgebieten aufsteigen, um sich fortzupflanzen. Mit Hilfe des WWF wird sich die Situation für die Lachse nun aber endlich verbessern: Im Januar trat das neue Gewässerschutzgesetz in Kraft. Dieses schreibt ökologische Umbauten der Kraftwerke vor und stellt die nötigen Mittel dafür bereit. So können unter anderem Fischtreppen für die Lachse gebaut werden, damit sie wieder ungehindert wandern können. Gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen erreichte der WWF auch, dass der niederländische Haringvliet-Damm für Fische geöffnet wird – die Voraussetzung dafür, dass die Lachse überhaupt vom Meer in den Rhein und zurück in die Schweiz finden.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/gorilla_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43506" title="gorilla" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/gorilla_gross.jpg" alt="" width="1280" height="852" /></a>Berggorilla</strong><strong> </strong>Vorsichtig aufatmen dürfen die Berggorillas im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo: Dank intensiver Lobbyarbeit erreichte der WWF, dass ein Ölförderprogramm im Gebiet vorläufig suspendiert wird, bis dessen Auswirkungen auf die Umwelt geklärt sind. Dürften die ausländischen Firmen im geschützten Nationalpark ohne Einschränkung nach Öl bohren, wäre der Lebensraum der dort lebenden Berggorillas ernsthaft bedroht. Weltweit gibt es heute rund 780 Berggorillas. Das sind wenige, doch durch die langjährigen Bemühungen von Umweltschutzorganisationen konnte erreicht werden, dass die Population in den letzten 12 Jahren um einen Siebtel gestiegen ist. Die Berggorillas leiden vor allem unter der zunehmenden Wilderei und der Zerstörung ihres Lebensraumes.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/przewalski_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43508" title="przewalski" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/przewalski_gross.jpg" alt="" width="800" height="534" /></a>Przewalski-Wildpferd</strong><em>  </em>Die Wildpferde galten 1996 als in der Wildnis ausgestorben. Gründe dafür waren starke Bejagung und Lebensraumverlust. In der Mongolei stehen sie mittlerweile unter strengem Schutz. Der WWF engagiert sich seit 1998 für die Wiedereinführung des Przewalski-Wildpferds in der Mongolei. Durch Wiederansiedlungsmassnahmen konnte es sich in freier Wildbahn etablieren und verzeichnet mittlerweile über 300 Individuen. Deshalb wurde die Art auf der kürzlich aktualisierten Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN von der Kategorie „vom Aussterben bedroht“ auf „stark gefährdet“ zurückgestuft. Die Przewalski-Wildpferde gelten heute als die einzigen noch verbliebenen Wildpferde der Welt.</p>
<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/mensch_gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43507" title="mensch" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/mensch_gross.jpg" alt="" width="800" height="536" /></a>Homo sapiens</strong>  Nach Schätzungen der Uno erreichte die Menschheit am 31. Oktober 2011 die 7-Milliarden-Grenze. Und die Bevölkerung wächst weiter. Zwar geht die Zahl der Kinder pro Frau stetig zurück, doch wird es bis zur angestrebten Stabilisierung noch dauern. Der Homo sapiens hat sich auf der Erde erfolgreich durchgesetzt – was auch unerfreuliche Seiten hat. Denn noch stärker als die Bevölkerungszahl nimmt der Ressourcenverbrauch pro Kopf zu. Dieser ist besonders in den Industrienationen viel zu hoch und belastet die Erde übermässig. Will der Mensch auf der Gewinnerseite bleiben, so muss er künftig mit weniger Ressourcen auskommen und die Umweltbelastung senken. Der Weg zum Ziel führt über energieeffiziente Gebäude, sparsame Fahrzeuge, moderaten Konsum von Fleisch und eine griffige Klimapolitik.</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bilder: WWF Schweiz</p>
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		<title>Mehr von den Kleinen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 05:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Während andernorts das Artensterben beschleunigt abläuft, begünstigen die erfolgreiche Bekämpfung der Überdüngung und steigende Temperaturen im Zürichsee seit den 1970er Jahren offenbar eine wachsende Biodiversität beim Plankton. Ob sich das langfristig auch positiv auf die Fischvielfalt auswirken wird, ist offen. Genau unter Beobachtung stehen die neuen Arten bei der Wasserversorgung, denn unter ihnen sind auch Organismen, die giftige Stoffe produzieren können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Zooplankton2_300.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43011" title="Zooplankton" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Zooplankton2_300.jpg" alt="" width="800" height="521" /></a>Während andernorts das Artensterben beschleunigt abläuft, begünstigen die erfolgreiche Bekämpfung der Überdüngung und steigende Temperaturen im Zürichsee seit den 1970er Jahren offenbar eine wachsende Biodiversität beim Plankton. Ob sich das langfristig auch positiv auf die Fischvielfalt auswirken wird, ist offen. Genau unter Beobachtung stehen die neuen Arten bei der Wasserversorgung, denn unter ihnen sind auch Organismen, die giftige Stoffe produzieren können.</p>
<p>Sowohl die Menge als auch die Vielfalt an pflanzlichem und tierischem Plankton im Zürichsee sind in den letzten 30 Jahren gestiegen. Das hat eine Forschergruppe der Eawag zusammen mit Fachleuten der Wasserversorgung Zürich (WVZ) nachgewiesen. Fanden sich in den 1970er Jahren noch rund 40 Phyto- und nur gerade 7 Zooplanktonarten, so waren es 2008 über 100 pflanzliche und 15 tierische Arten. Parallel zum Anstieg der Biodiversität dieser schwebenden, kleinsten Organismen im See wuchs auch ihre totale Biomasse. Vermutlich sind heute mehr Arten tolerant gegenüber der nährstoffarmen Situation und profitieren auch in grösseren Seetiefen von den wärmeren Temperaturen, während sich früher das Algenwachstum auf die obersten Schichten beschränkt hat. Möglich gemacht hat die Untersuchung eine aussergewöhnlich lange Reihe von chemischen, physikalischen und biologischen Daten, welche die WVZ seit 1977 über der tiefsten Stelle im See erfasst. In 14 Tiefen von der Oberfläche bis 135m werden unter anderem regelmässig Temperaturen, pH-, Phosphor-, Stickstoff- und Lichtwerte gemessen. Dazu werden Proben von Phyto- und Zooplankton ausgezählt, analysiert und klassiert. Mit aufwendigen statistischen Methoden haben die Wissenschafter jetzt die Daten ausgewertet und die treibenden Faktoren hinter dem Resultat eruiert.</p>
<p>Charakteristisch für den zeitlichen Verlauf seit 1977 sind vor allem eine leichte aber stetige Zunahme der Wassertemperaturen (um rund 0.2 °C) und eine deutliche Abnahme der Phosphorkonzentrationen. Zudem schwanken die Phosphorkonzentrationen heute weniger als früher; ihre Bandbreite ist aber über verschiedene Seetiefen grösser geworden. All diese Befunde haben die steigende Artenvielfalt des Phytoplanktons begünstigt und zu stabileren Populationen geführt als noch vor 30 Jahren. Laut Projektleiter Francesco Pomati sind, im See mehr ökologische Nischen entstanden, in welchen auch konkurrenzschwächere Organismen Raum, Licht und Nahrung zum Überleben finden. Die grössere Artenvielfalt des pflanzlichen Planktons hat dann seinerseits die wachsende Artenzahl beim Zooplankton gefördert. Dies obwohl steigende Wassertemperarturen eher zu einer Abnahme der Biodiversität beim Zooplankton führen. „Die Klimaerwärmung und die erfolgreiche Bekämpfung der Überdüngung führen zu mehr Variation über die ganze Seetiefe. Das erlaubt mehr Arten ein Nebeneinander“, sagt Pomati. Der Gewässerbiologe ist überzeugt, dass die Resultate aus dem Zürichsee auch für andere, ähnlich tiefe Seen Gültigkeit haben. „Und sicher wird unsere Arbeit die Diskussion über nachteilige Effekte der vom Menschen verursachten Umweltveränderungen bereichern“, sagt er.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/index.html?lang=de&amp;org-nr=1&amp;type=A&amp;flexid=0_1&amp;start_index=5&amp;end_index=10" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Schicksalstag für den Mekong?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung warnt der WWF eindringlich vor den verheerenden Folgen des Baus eines Staudamms am Mekong. Der WWF fordert die zuständigen Minister von Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam auf, die Planungen des laotischen Wasserkraftprojektes Xayaburi am Mekong zu stoppen. Die Minister kommen in der kommenden Woche zusammen, um über das Projekt zu entscheiden. Die bisherigen Planungen wurden von den Anrainerstaaten im April als völlig unzureichend und unvollständig bewertet, weswegen sie dem Projekt bisher ihre erforderliche Zustimmung verweigert und die Entscheidung auf Ministerebene verschoben haben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/mekong-dolphin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-40089" title="mekong-dolphin" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/mekong-dolphin.jpg" alt="Fluss Delphin im Mekong" width="468" height="320" /></a>Ein nun im Auftrag der laotischen Regierung angefertigtes Gutachten der finnischen Ingenieursfirma Pöyry bestätigt die Mängel der bisherigen Planung in Bezug auf die Erfüllung der Anforderungen der Mekong-Flusskommission – spricht sich aber für einen Bau des Damms aus. Gewarnt wird besonders vor erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt, Biodiversität und die Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung in der gesamten Region. Das Papier bestätigt die Unsicherheiten und erheblichen Schwächen der geplanten künstlich anzulegenden Passagen für die für den Mekong besonders wichtigen wandernden Fische sowie der Massnahmen zur Sedimentdurchgängigkeit. In seinem technischen Berichtsteil wird bestätigt, dass mindestens ein Viertel der Kriterien nicht erfüllt seien. Nichtsdestotrotz kommt die Beratungsfirma zu völlig falschen Empfehlungen.</p>
<p>&#8220;Eine Genehmigung des Projektes wäre ohne jede Übertreibung eine Katastrophe für den Mekong. Es ist verwunderlich, dass die sonst renommierte finnische Firma Pöyry einerseits die gravierenden Mängel bestätigt, und dennoch völlig widersprüchlich den Baubeginn empfiehlt&#8221;, sagt Dr. Jian-hua Meng, WWF-Experte für nachhaltige Wasserkraft. &#8220;Das ist ein Lotteriespiel mit der Lebensgrundlage von über 60 Millionen Menschen.  Das Vorsorgeprinzip wird hier gravierend verletzt und wenn es schief geht, wird die Regierung von Laos Deutschland und andere Länder um Unterstützung durch Gelder der Entwicklungszusammenarbeit bitten, um die von ihnen selbst verursachte Probleme wieder zu bekämpfen“, so Meng.</p>
<p>Der WWF setzt sich für ein allgemeines zehnjähriges Moratorium für den Bau von Staudämmen am Mekong ein. Erst wenn die jeweiligen zu erwartenden Auswirkungen umfassend und nach wissenschaftlichen Standards analysiert seien, könnte unter strengen Auflagen der Bau einiger Wasserkraftanlagen realisiert werden. Bis dahin müssten kleinere und umweltschonendere Projekte ausserhalb der besonders sensiblen Gebiete die Energieversorgung sichern, wie es ansatzweise beim Bau des Staudamms Nam Theun 2 in Laos gelungen ist. Der Mekong ist mit etwa 4.500 Kilometern Länge der zehntgrösste Fluss der Welt. Seine Artenvielfalt wird nur vom Amazonas Übertroffen. Besonders wichtig für die etwa 60 Millionen Menschen dieser Region ist der Fischreichtum des Flusses, denn er stellt ihre Haupteiweissquelle dar. Eine der bekanntesten Arten ist der sagenumwobene Irawadi-Delfin. Nur noch zwischen 80 und 90 Exemplare werden im Mekong vermutet.</p>
<p><a href="http://www.wwf.de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: WWF</p>
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