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	<title>Naturschutz.ch &#187; Biodiversität</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>SG: wie weit(er) mit Schutz der Trockenwiesen?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48159" title="Trockenwiese Amden Rostseggenhalde" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.</p>
<p>Denn die Artenvielfalt von Trockenwiesen ist äusserst beeindruckend: Wiesensalbei, Wundklee, Wiesenpippau, Fiederzwenke, Zittergras, Orchideen und viele anderen Pflanzenarten finden hier eine Heimat. Sie bilden wiederum den Lebensraum für Grillen, die verschiedensten Schmetterlings- und Heuschreckenarten sowie Schlangen und Eidechsen.</p>
<p>Im Kanton St. Gallen befinden sich solche artenreiche Wiesen noch bei Mosnang, Quinten, Pfäfers und Bad Ragaz. Auch der Innendamm des Rheins bildet einen wertvollen Lebensraum. Altenburger, Mitglied eines ornithologischen Vereins, musste in den letzten Jahren mit ansehen, wie die Bauern die Landwirtschaft immer mehr intensivierten: Aus Magerwiesen wurden fette Weiden und Trockenwiesen wurden immer seltener, so Altenburger.</p>
<p>Der Politiker hofft nun aber, dass als Fernziel im Zuge der Revitalisierung des Alpenrheins wieder neuer Platz für Mager- und Trockenwiesen entsteht. Momentan gehe es jedoch darum, die letzten bestehenden Flächen zu schützen, bevor die auch noch überdüngt würden und Pflanzen- und Tierarten verloren gingen. In einer einfachen Anfrage will er deshalb von den zuständigen kantonalen Behörden wissen, wie weit die Inventarisierung gediehen ist und der rechtsverbindliche Schutz besteht.</p>
<p>Im Kanton St .Gallen sind es rund 400 Flächen, die im Kantonalen Richtplan als Trockenwiesen und -weiden aufgeführt werden, was bei einer Gesamtfläche von etwa 400 Hektar ca. 0.2 Prozent des Kantons entspricht. 106 dieser Objekte stehen als Trockenwiesen und –weiden von nationaler Bedeutung zudem unter Bundesschutz. Dieser im kantonalen Richtplan verankerte behördliche Schutz lässt bereits heute einen Bauern nicht ohne Konsequenzen eine Trockenwiese aufheben, doch da die Gemeinden für den Schutz von Naturflächen zuständig sind, bietet erst der grundeigentümerverbindliche Rechtsschutz in den kommunalen Schutzverordnungen die Basis für einen dauerhaften Schutz. Gleichzeitig erhält der Grundeigentümer damit die notwendigen Rechtsmittel, um gegen die Schutzverordnung Einspruch zu erheben; diese Option wird aber nur von 2/5 aller Grundeigentümer genutzt, während 60% die Schutzverordnung akzeptieren. Viele der Schutzgebiete sind in privaten Händen und die Bewirtschafter erhalten für die Pflege der Schutzgebiete eine Entschädigung.</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Schriftliche-Anfrage-Trockenwiesen-und-Weiden.pdf" target="_blank">Schriftliche Anfrage</a></p>
<p><a href="http://www.wwf-sg.ch/" target="_blank">WWF St. Gallen</a></p>
<p>Bild: WWF St. Gallen</p>
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		<title>Strategie Biodiversität: Rasche Umsetzung gefordert</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/strategie-biodiversitat-rasche-umsetzung-gefordert/47454</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[pro natura]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Vogelschutz SVS/Bird Life Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie Biodiversität Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat der Bundesrat die Biodiversitätsstrategie beschlossen. Der Schweizer Vogelschutz SVS und Pro Natura begrüssen die Strategie Biodiversität Schweiz als wichtigen Schritt, um dem anhaltend starken Verlust an biologischer Vielfalt wirksame Massnahmen entgegenzuhalten. Sie fordern, dass die Massnahmen umgehend im Aktionsplan konkretisiert und die dafür nötigen Mittel bereitgestellt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Chrysochraon.dispar.female.nymph_.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44926" title="Grosse Goldschrecke - Biodiversität" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Chrysochraon.dispar.female.nymph_-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Gestern hat der Bundesrat die Biodiversitätsstrategie beschlossen. Der Schweizer Vogelschutz SVS und Pro Natura begrüssen die Strategie Biodiversität Schweiz als wichtigen Schritt, um dem anhaltend starken Verlust an biologischer Vielfalt wirksame Massnahmen entgegenzuhalten.</p>
<p>Der Verlust an Biodiversität droht nicht nur unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, sondern beeinträchtigt auch die Attraktivität der Schweiz zum Beispiel als Tourismusland. Endlich, als eines der letzten Länder der Welt hat die Schweiz nun ihre Biodiversitätsstrategie erhalten. Pro Natura und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüssen die Strategie und fordern eine rasche Konkretisierung der Massnahmen im Aktionsplan und die Bereitstellung der dafür nötigen Mittel.</p>
<p>Soll die Strategie Biodiversität Schweiz die dringend nötige Trendwende beim weiterhin starken Biodiversitätsverlust der Schweiz bringen, braucht es daraus abgeleitet rasch konkrete Massnahmen und Mittel. Damit dem Kampf gegen den Biodiversitätsverlust nicht das gleiche Schicksal droht wie dem Moorschutz: Trotz klarem Verfassungsauftrag seit einem Vierteljahrhundert ist der umfassende Schutz der Moore noch nicht umgesetzt. Ein Viertel der Moore droht wegen zu wenig Massnahmen von Bund und Kantonen und viel zu geringen finanziellen und personellen Mitteln ihre verfassungsrechtlich garantierte Bedeutung zu verlieren, so Pro Natura und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz in einer gemeinsamen Medienmitteilung.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44268" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch">www.pronatura.ch</a><br />
<a href="http://www.birdlife.ch">www.birdlife.ch</a></p>
<p>Bild: James K. Lindsey (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Rentable Holznutzung und Naturschutz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/rentable-holznutzung-und-naturschutz/46975</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Binding Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Binding Waldpreis]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Binding Waldpreis 2012 geht an die interkantonale Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG). Die innovativen Waldeigentümer erwirtschaften seit Jahren schwarze Zahlen mit Buchenholz. Gleichzeitig räumen sie dem Naturschutz einen hohen Stellenwert ein. Mit 200 000 Franken ist der Binding Waldpreis der höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz, so die Binding Stiftung in ihrer Mediemitteilung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/rotburg20.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46976" title="Wald, Burg Rotberg, Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FGB)" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/rotburg20-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Der Binding Waldpreis 2012 geht an die interkantonale Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen (FBG). Die innovativen Waldeigentümer erwirtschaften seit Jahren schwarze Zahlen mit Buchenholz. Gleichzeitig räumen sie dem Naturschutz einen hohen Stellenwert ein. Mit 200 000 Franken ist der Binding Waldpreis der höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz, so die Binding Stiftung in ihrer Mediemitteilung.</p>
<p>Besonders am FBG ist nicht nur, dass sie bei ihrer Gründung vor zehn Jahren die erste interkantonale Forstbetreibsgemeinschaft war. Sie zeigt auch, wie sich Holznutzung und Naturschutz im Wald sinnvoll ergänzen. Rund 70 Prozent des geernteten Holzes dienen der lokalen und regionalen Gewinnung von Wärme. Eine weitere wichtige Einkommensquelle sind die jährlichen Abgeltungen für Biodiversitäts-Vereinbarungen, die beispielsweise Eingriffe zur Förderung der Artenvielfalt enthalten. Die geschickte Vermarktung von Energieholz und der Einsatz für die Natur lohnen sich, die FBG schreibt seit ihrer Gründung schwarze Zahlen. Obwohl Laubholzbetriebe in der Branche als kaum konkurrenzfähig gelten.</p>
<p><a href="http://www.binding-stiftung.ch/de/bindingwaldpreis.php" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.binding-stiftung.ch" target="_blank">www.binding-stiftung.ch</a></p>
<p>Bild: FGB</p>
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		<title>Totholz lebt!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/totholz-lebt/46922</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[SVS/BirdLife Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Totholz: Rund 5 000 Arten sind auf diesen faszinierenden Lebensraum angewiesen. Doch in vielen Wäldern hat es zu wenig davon. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass die zunehmende Nutzung von Energieholz nicht dazu führt, dass mit dem wertvollen Totholz buchstäblich der Lebensraum gefährdeter Arten verheizt wird. Es gibt Alternativen in der Produktion von Energieholz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Schlupfwespe_AlbertKrebs.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46923" title="Schlupfwespe, Totholz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Schlupfwespe_AlbertKrebs-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Totholz: Rund 5 000 Arten sind auf diesen faszinierenden Lebensraum angewiesen. Doch in vielen Wäldern hat es zu wenig davon. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass die zunehmende Nutzung von Energieholz nicht dazu führt, dass mit dem wertvollen Totholz buchstäblich der Lebensraum gefährdeter Arten verheizt wird. Es gibt Alternativen in der Produktion von Energieholz.</p>
<p>Was auf den ersten Blick tot scheint, ist auf den zweiten Blick quicklebendig: Totholz bietet Lebensraum für rund 5 000 Arten. Pilze, Käferlarven und Asseln zersetzen das tote Holz, während Flechten, Moose, Vögel und Insekten darauf leben. Für Kleinsäuger, Reptilien und Amphibien bietet das herumliegende Holz optimale Verstecke.</p>
<p>Totes Holz ist im Kreislauf des Waldes ein wichtiges Element. Wird dem Wald zu viel Totholz entnommen, geht nicht nur ein wertvoller Lebensraum verloren, auch die Versorgung des Bodens mit Mineralien und Nährstoffen ist nicht mehr gewährleistet. Dies bewirkt auch eine schlechtere Wuchsleistung der Bäume. Im Gebirge kann das tote Holz gar Lawinen, Steinschläge und Rutschungen verhindern.</p>
<p>Nachdem in den letzten Jahren vermehrt Totholz im Wald belassen wurde, droht im Zusammenhang mit der Energieholznutzung ein neuer Rückgang. Der Schweizer Vogelschutz fordert neue Bewirtschaftungsformen für die Bereitstellung von Energieholz. Mittel- und Niederwälder könnten eine Lösung sein, sie dienten Jahrhunderte lang zur Brennholznutzung.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/content/totholz-lebensraum-fuer-5000-arten-gefaehrdet" target="_blank"> Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch" target="_blank">www.birdlife.ch</a></p>
<p>Bild: Albert Krebs, Winterthur</p>
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		<title>Hochstamm-Obstbäume: Biodiversitätsbeiträge</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitatsbeitrage-fur-hochstamm-obstbaume/45949</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Agrarpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund 50 Mio. Franken gibt der Bund jährlich für den Erhalt von Hochstamm-Obstbäumen aus. Mit der neuen Agrarpolitik soll die Förderung noch ausgebaut werden. Dies schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst in einer Newsmeldung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Apfelbaum_Boskop_Hochstamm.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-45950" title="Hochstamm Boskoop" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Apfelbaum_Boskop_Hochstamm-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Rund 50 Mio. Franken gibt der Bund jährlich für den Erhalt von Hochstamm-Obstbäumen aus. Mit der neuen Agrarpolitik soll die Förderung noch ausgebaut werden. Dies schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst in einer Newsmeldung.</p>
<p>Die aufwändige Pflege der Hochstamm-Obstbäume soll künftig honoriert werden. Gemäss Aargauer Zeitung bestätigte Christian Hofer, Vizedirektor des Bundesamtes für Landwirtschaft, an der zweiten schweizerischen Hochstammobsttagung, dass im Rahen der Agrarpolitik 2014/17 der „Bedeutung der Hochstammbäume in ihren ökologischen, biologischen und ästhetischen Dimensionen &#8230; noch mehr Rechnung getragen“ wird. Die Hochstammbäume sollen künftig von Biodiversitätsbeiträgen und den neuen Landaschaftsqualitätsbeiträgen profitieren, so der Landwirtschaftliche Informationsdienst.</p>
<p><a href="http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/schweizerische-hochstammobsttagung-war-im-seetal-zu-gast-121949155" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.landwirtschaft.ch" target="_blank">www.landwirtschaft.ch</a></p>
<p>Bild: Sauergrauech (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Biodiversität für den Balkon</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitat-fur-den-balkon/45851</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 14:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
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		<description><![CDATA[Möchten Sie Wildbienen und andere Insekten fördern? Ein vielfältiges Blumenangebot vorwiegend einheimischer Pflanzen bietet Nahrung von Frühling bis Herbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Osmia_cornuta_0002.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-45852" title="Gehörnte Mauerbiene, Wildbiene, Featured" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Osmia_cornuta_0002-300x143.jpg" alt="" width="300" height="143" /></a>Möchten Sie Wildbienen und andere Insekten fördern? Ein vielfältiges Blumenangebot vorwiegend einheimischer Pflanzen bietet Nahrung von Frühling bis Herbst. Besonders geeignet sind zwei- und mehrjährige Pflanzen. Die Pollen der Pollenpflanzen dienen als Futter für die Wildbienenlarven, Nektarpflanzen dienen den Wildbienen als Nahrung. Mit Wildbienennisthilfen können Sie zusätzlich etwas für die Vermehrung der Bienen tun.</p>
<p>Praktische Tipps und Informationen hat der WWF Zürich zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://cms.webofsections.ch/index.php?id=5664" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.wwf-zh.ch" target="_blank">www.wwf-zh.ch</a></p>
<p>Bild: Esculapio (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Biodiversitätsverlust wegen Seendüngung</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitatsverlust-wegen-seendungung/45419</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eawag]]></category>
		<category><![CDATA[Felchen]]></category>
		<category><![CDATA[Seendüngung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überdüngung der Schweizer Seen hat die Zahl der einheimischen Felchenarten innert kurzer Zeit um fast 40% reduziert. Nur in tiefen und von der übermässigen Nährstoffzufuhr weniger betroffenen Alpenrandseen, wie dem Thuner-, dem Brienzer- oder dem Vierwaldstättersee konnten sich die historisch belegten Arten halten. Doch auch sie sind genetisch gesehen näher zusammengerückt. Das weist eine heute in Nature publizierte Studie der Eawag und der Universität Bern nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fischschwarm.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-45425" title="Fischschwarm (Felchen)" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Fischschwarm-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Die Überdüngung der Schweizer Seen hat die Zahl der einheimischen Felchenarten innert kurzer Zeit um fast 40% reduziert. Nur in tiefen und von der übermässigen Nährstoffzufuhr weniger betroffenen Alpenrandseen, wie dem Thuner-, dem Brienzer- oder dem Vierwaldstättersee konnten sich die historisch belegten Arten halten. Doch auch sie sind genetisch gesehen näher zusammengerückt. Das weist eine heute in <em>Nature</em> publizierte Studie der Eawag und der Universität Bern nach.</p>
<p>Die Vielfalt der Felchenarten wurde nicht bloss durch den Verlust an Lebensraum reduziert. Vielmehr wurde das Artensterben zum grossen Teil durch die Vermischung einst eigenständiger Arten verursacht. Dies ist gemäss Eawag auf die Überdüngung der Schweizer Seen zwischen 1950 und 1990 zurückzuführen: Weil in dieser Zeit viele Seen am Grund und im tiefen Wasser kaum noch Sauerstoff enthielten, fehlten Nischen für Spezialisten, die in grösseren Tiefen fressen oder sich fortpflanzen. Diese mussten in seichteres Wasser ausweichen, kreuzten sich dort mit verwandten Arten. So verloren sie innert weniger Generationen ihre genetische und funktionale Einzigartigkeit. Ein Prozess, der auch als „Umkehr der Artentstehung“ bezeichnet wird. Neben dem Arten Rückgang ist die Überdüngung auch dafür verantwortlich, dass sich die Arten weniger verschieden entwickelt haben.</p>
<p>„Offensichtlich ist die Umkehr der Artentstehung deutlich häufiger als bisher angenommen&#8221;, sagt Evolutionsbiologe Ole Seehausen, Leiter der Studie. Für den Schutz der Biodiversität heisst es also, nicht nur die bestehenden Arten zu erhalten, sondern auch die ökologischen und evolutionären Prozesse, welche den Spezialisten das Überleben sichern und zur Entstehung neuer Arten beitragen.</p>
<p><a href="http://www.eawag.ch/medien/bulletin/20120216/index" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.eawag.ch/" target="_blank">www.eawag.ch</a></p>
<p>Bild: Dako99 (Wikimeida Commons)</p>
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		<title>Biodiversität: Forschungsarbeiten gesucht!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/aktion/biodiversitat-diplomarbeiten-und-publikationen-gesucht/44942</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/aktion/biodiversitat-diplomarbeiten-und-publikationen-gesucht/44942#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[IBS]]></category>
		<category><![CDATA[scnat]]></category>

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		<description><![CDATA[Lassen Sie Ihre Forschungsergebnisse nicht in der Schublade liegen! IBS sucht kürzlich abgeschlossene Masterarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Publikationen zum Thema Biodiversität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abc1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44934" title="Grosse Goldschrecke" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abc1-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Fachleute aus der Naturschutzpraxis – zum Beispiel auf kantonalen Fachstellen, in Naturschutzorganisationen oder in der Bundesverwaltung – sind bei ihrer Arbeit regelmässig auf aktuelle Forschungsergebnisse angewiesen. Das Forum Biodiversität Schweiz der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT hat dafür den kostenlosen “Informationsdienst Biodiversität Schweiz” IBS ins Leben gerufen. Über IBS werden alle Monate neue Forschungsresultate zur Biodiversität per E-Mail an Fachpersonen aus Naturschutzpraxis, Verwaltung, Politik, NGO’s, Medien und Forschung verschickt.</p>
<p>Bei dieser Arbeit ist das IBS auf Ihre Mithilfe angewiesen. Gesucht werden kürzlich abgeschlossene Masterarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Publikationen zum Thema Biodiversität.</p>
<p>Lassen Sie Ihre Forschungsergebnisse nicht in der Schublade liegen!</p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/d/services/information_service_ibs/">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/index.de.php">SCNAT</a></p>
<p>Bild: James K. Lindsey (Wikimedia Commons</p>
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		<title>Biodiversität: Massnahmen dringend nötig!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Liste]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Drittel von 10'000 Rote-Liste Arten sind gefährdet! Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Umwelt, nachdem es anhand der Roten Listen 10’000 wildlebende Arten in der Schweiz untersucht hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüsst die Analyse und fordert einen konkreten Business Plan für die Natur. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Lanius_senator02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44687" title="Rotkopfwürger" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Lanius_senator02-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" /></a>Ein Drittel von 10&#8217;000 Rote-Liste Arten sind gefährdet! Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Umwelt, nachdem es anhand der Roten Listen 10’000 wildlebende Arten in der Schweiz untersucht hat.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüsst die Analyse und fordert einen konkreten Business Plan für die Natur. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die heutigen Massnahmen noch längst nicht ausreichen, um die Biodiversitätsziele 2020 zu erreichen. Die zügige Verabschiedung der Strategie Biodiversität Schweiz durch den Bundesrat und ein griffiger Aktionsplane sind dringend nötig. Das Problem des Artenrückgangs in der Schweiz muss koordiniert, effizient und mit den nötigen Ressourcen angegangen werden, so der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz.</p>
<p>Wo Naturwerte noch vorhanden sind, müssen diese geschützt werden. So können teure Wiederansiedlungsprojekte, wie z.B. vom Bartgeier oder vom Biber, vermieden werden. Damit die rote Liste nicht noch länger wird, ist eine sorgfältige, sektorübergreifende Planung unerlässlich. Massnahmen, z.B. im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien und dem Landverschleiss müssen auch bezüglich Ihrer Auswirkungen auf die Biodiversität geprüft werden.</p>
<p><a title="http://www.birdlife.ch/" href="http://www.birdlife.ch/" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
<p><a title="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43176" href="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43176" target="_blank">Bundesamt für Umwelt BAFU</a></p>
<p>Bild: Valternet (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Neue Fischart erobert die Schweiz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44419" rel="attachment wp-att-44419"><img class="alignleft size-full wp-image-44419" title="kessler-grundel_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kessler-grundel_wiki.png" alt="" width="292" height="219" /></a>Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (<em>Ponticola kessleri</em>). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist via Rhein-Main-Donau-Kanal nach Mitteleuropa vorgedrungen und erobert seit einigen Jahren den Rhein mit beängstigendem Tempo und mit fatalen Folgen: Mancher einheimischen Fischart droht nun ein harter Konkurrenzkampf mit dem Neuankömmling, was zu einer starken Verschiebung des Faunaspektrums führen könnte. Andere Fischarten komplett verdrängen werde die Kesslergrundel aber wohl nicht, glaubt ein deutscher Experte, der sich vor einem Jahr im &#8220;Spiegel&#8221; zitieren liess.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692317,00.html"><strong>Spiegel</strong></a></p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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