Durch sein Graben und Bauen gestalte der Biber den Gewässerraum und trage somit zur Förderung der Artenvielfalt bei, schreibt das Bundesamt für Umwelt BAFU in einer Medienmitteilung. Er könne aber auch in Konflikt mit den Nutzungsansprüchen des Menschen geraten. Eine neue Publikation (”Mit dem Biber leben”) des BAFU zeigt die Verbreitung, seine Bedürfnisse und die Möglichkeiten mit Konflikten zwischen Biber und Mensch umzugehen.
Landwirtschaft und Biodiversität müssen kein Gegensatz sein. Anhand zweier Beispiele in Ulmiz FR hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) aufgezeigt, wie sich ökologische Vernetzungsprojekte mit Gesamtmeliorationen auf die landwirtschaftliche Produktion sowie die Biodiversität auswirken können.
Mit der Petition “Schützen wir die Biodiversität – jetzt!” von Pro Natura, des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz und weiterer Organisationen wird ein wirksamer Schutz der Biodiversität mit genügend Mitteln gefordert.
Gemäss dem Swiss Bird Index SBI der Schweizerischen Vogelwarte Sempach gehen die Bestände vieler für den Naturschutz besonders wichtiger Vogelarten weiter zurück oder verharren auf einem tiefen Niveau. Der SBI fasst die Entwicklung der Schweizer Brutvögel zusammen und zeigt, dass die Schweiz ihr Ziel den Rückgang der Biodiversität bis 2010 zu stoppen, bei den Brutvögeln klar verfehlt hat.
Am vergangenen Wochenende fanden die Tage der Artenvielfalt, der Erlebnis-Höhepunkt im Internationalen Jahr der Biodiversität, statt. Wie der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz bekannt gab, nahmen über 10′000 Personen an den rund 120 Anlässen in der ganzen Schweiz teil. Dabei wurden mehr als 2′000 Tier- und Pflanzenarten aufgespürt.
[ 8. November 2010 bis 9. November 2010. ] Zukunft Biodiversität Schweiz – Forschungs- und Umsetzungsbedarf nach 2010. Mit der hochkarätig besetzten 10. Ausgabe des Swiss Forum on Conservation Biology (SWIFCOB) lädt die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) im Anschluss an Nagoya ein, zusammen mit Politik, Verwaltung und weiteren Akteuren über die Zukunft der Biodiversität in der Schweiz zu diskutieren.
Der neue “Atlas der Biodiversitätsrisiken” fasst die Hauptfaktoren, welche zum Verlust der Artenvielfalt auf europäischer und globaler Ebene führen, zusammen. Der Atlas kombiniert die Hauptergebnisse des grossen EU-Forschungsprojektes ALARM und anderen Forschungsnetzwerken und wurde am Donnerstag im Rahmen der “Green Week 2010″ in Brüssel vorgestellt.
Dieses Wochenende beginnen die Tage der Artenvielfalt, ein Veranstaltungs-Höhepunkt im Internationalen Jahr der Biodiversität. Zwischen dem 28. Mai und 13. Juni laden der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, das Forum Biodiversität, das Naturama Aargau und das Bundesamt für Umwelt BAFU die Schweizer Bevölkerung zum Entdecken und Erleben der Biodiversität ein.
Am Samstag, 22. Mai, ist der internationale Tag der Biodiversität. Auch in der Schweiz ist die Naturvielfalt stark zurückgegangen. Rund die Hälfte der einheimischen Tiere und ca. ein Drittel der Pflanzen sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht.
[ 2. Juni 2010 bis 25. September 2010. ] Der Naturpark Thal veranstaltet zusammen mit der Interessengemeinschaft Naturschutz Thal (INT) eine interessante Exkursionsreihe zur Biodiversität.