Eine Grundlage für das Erkennen von Veränderungen ist die Datenerhebung im Feld. Die über Jahre hinweg erhobenen Datenreihen bilden das Rückgrat der empirischen Forschung. Deshalb sind jedes Jahr zahlreiche Fachpersonen für das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM) damit beschäftigt, in der Natur zu beobachten, einzufangen, zu bestimmen, zu notieren und zu kartieren.
Der gute Zustand der Biodiversität in den hiesigen Wäldern zeigt sich etwa an den Bestandeszahlen der Waldvögel. Resultate der Brutvogel-Bestandsüberwachungsprogramme der Schweizerischen Vogelwarte zeigen nun, dass die Bestände mehrerer Waldvogelarten, für die Totholz ein wesentliches Lebensraumelement ist, im Zeitraum 1990 bis 2008 angewachsen sind.
Die biologische Vielfalt der Schweiz ist gross: rund 50’000 Pflanzen- und Tierarten kommen vor. Die Gesamtzahl der Wirbeltierarten ist in den vergangenen Jahren zwar konstant geblieben. Viele gefährdete Arten existieren aber nur noch in kleinen Beständen an wenigen Stellen. Nach fünf Jahren Biodiversitätsmonitoring in der Schweiz zeigt sich somit eine gemischte Bilanz. «Die Biodiversität ist [...]