Seit 2009 führt der WWF Schweiz das Projekt “Hirten-Hilfen” zum Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz durch. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Hirten mittels einem 1 bis 3-wöchigen Freiwilligeneinsatz auf der Alp oder einem Gruppeneinsatz von 1 bis 3 Tagen.
Die Sammelfrist der “Wolfschutzinitiative” ist am 11. Oktober gestartet. Gemäss Initiativtext soll in der Bundesverfassung verankert werden, dass Wolf, Bär und Luchs zu den “streng geschützten Tierarten” zählen. Die Initiative möchte damit die von Bundesrat und Parlament geplanten Lockerungen des Grossraubtierschutzes verunmöglichen. Die Sammelfrist läuft bis 11. April 2013. Weitere Informationen und Unterschriftsbögen unter www.wolfschutzinitiative.ch
Viele Naturschützerinnen und -schützer haben ein ambivalentes Verhältnis zur Jagd: Einerseits ist ihnen bewusst, dass die Jagd in der Schweiz einigermassen nachhaltig geregelt ist und es dem geschossenen Wild immerhin besser ergangen ist als vielen Nutztieren. Andererseits können sie die Motivation der Jäger nicht nachvollziehen, Tiere abzuschiessen und daran Freude zu haben. Die Jäger ihrerseits [...]
Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden.
Ein einheimischer Jäger konnte am Abend des 22. Juni 2011 in der Nähe von Susch einen Bären beobachten. Mehrere verletzte bzw. gerissene Schafe, die am Morgen darauf auf einer Maiensässweide bzw. auf einer Schafalp festgestellt wurden, weisen darauf hin, dass sich in den letzten Tagen tatsächlich ein Bär im Unterengadin aufgehalten hat.
Der Ständerat hat am 16. März 2011 den Schutz der Grossraubtiere gelockert. Der unglaubliche Entscheid den Wolf, Luchs und Bär wieder zum Abschuss freizugeben, ist weder mit der Berner Konvention vereinbar, welche diese Tiere in Europa streng schützt, noch mit der Meinung der Schweizer Bevölkerung. Schreiben Sie ein Protest-Mail an Doris Leuthard!
Die aktuelle Ausgabe des Pro Natura Magazins widmet sich der Jagd. Pro Natura ist der Meinung, dass die Jagd in der Schweiz dringend modernisiert werden muss. Gemäss Pro Natura sind sich Naturschützer und Jäger bei der Revision der Jagdverordnung in vielen Punkten uneinig. Dennoch gibt es auch gemeinsame Anliegen von Jagd und Naturschutz.
Der aus dem Süden ins Unterengadin eingewanderte Braunbär hat in der Nacht auf Dienstag vier Schafe gerissen. Die ungeschützte Schafherde, die ohne Hirt und Herdenschutzhund auf der Alp weidete, wurde inzwischen ins Tal getrieben.
Letzte Woche wurde im Val Müstair ein Bär gesichtet. Obwohl noch keine konkreten Spuren oder indirekte Nachweise gesichert werden konnten, ist die Beobachtung glaubwürdig und passt zu den verschiedenen Meldungen aus dem Südtirol.