Diesen Sommer wuchs in der Schweiz ausgewilderter Gentech-Raps. Dies zeigt eine Untersuchung von zwei Wissenschaftlern sowie eine Studie des Bundesamts für Umwelt Bafu. Es ist davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Rapssamen überleben im Boden über viele Jahre. Die Freisetzung in die Umwelt von genmanipuliertem Raps ist in der Schweiz und in Europa verboten. Das Bafu muss rigorose Massnahmen umsetzen, um eine weitere Verunreinigung womöglich auch von Schweizer Ackerflächen zu stoppen.
Am 9. Dezember 2011 hat der Bundesrat grünes Licht zu einer Teilrevision der Trockenwiesenverordnung erteilt. Gegenstand der Revision sind Objekte, die sich bereits vor der Erstellung des Inventars in rechtskräftigen Bauzonen befanden. Rund 30 Objekte in den Kantonen Waadt und Wallis wurden angepasst oder aus dem Inventar gestrichen. Als Kompensation wurden neue, gleichwertige Flächen in das Inventar aufgenommen.
Die Schweiz hat sich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoss im Zeitraum 2008 bis 2012 um 8 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu vermindern. Erstmals hat das Bafu heute eingestanden, dass die Schweiz ihr Kyoto-Ziel wohl verpassen wird – wegen des Wirtschaftswachstums.
Letztes Jahr haben Jägerinnen und Jäger weniger Rothirsche, Rehe und Gämsen erlegt. Grund für den Rückgang der Abschüsse sind die Bestandseinbrüche wegen des strengen Winters 2008/09. Dies führte dazu, dass vor allem die Bergkantone weniger Tiere zum Abschuss freigaben.
Heute gibt es rund 200 einsatzbereite Herdenschutzhunde in der Schweiz, schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst. Der Bund stellt aber noch gleich viel Geld zur Verfügung wie vor einigen Jahren, als nur die Hälfte der Hunde vorhanden waren. Das Bundesamt für Umwelt hat deshalb vom Bundesrat den Auftrag erhalten, gemeinsam mit dem Bundesamt für Landwirtschaft einen langfristigen Herdenschutz sicherzustellen.
In einem Interview mit “Beobachter Natur” verteidigt Reinhard Schnidrig, Chef der Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität im Bundesamt für Umwelt (Bafu), die Abschusspraxis des Kantons Wallis. Die Bewilligung zum Abschuss scheine ihm richtig und man könne zurzeit keinen Wolf gebrauchen, der sich auf Rinder spezialisiere. “Im betroffenen Gebiet im Mittelwallis weiden rund 2000 Rinder. Wir [...]
Die am 9. Juli 2010 vom Bund veröffentlichte CO2-Statistik für das Jahr 2009 zeigt, dass der CO2-Ausstoss zwischen 2008 und 2009 um nur 1 Prozent zurückgegangen ist. Der WWF Schweiz fordert von der Politik die Umsetzung des Gesetzes. Die Schweiz müsse endlich griffige Massnahmen beschliessen. Der Bund solle den Benzinpreis um mindestens 35 Rappen pro Liter erhöhen.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat am vergangen Mittwoch einen neuen Anhang zum Wolfskonzept veröffentlicht. Demnach stehen für die Herdenschutzmassnahmen 2010 insgesammt 830’000 Franken zur Verfügung. Das BAFU legt einen Schwerpunkt auf den Einsatz von Herdenschutzhunden, deren Kauf und Unterhalt finanziell unterstützt wird.
Die Schweiz hat im Jahr 2008 1,6 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase ausgestossen als im Vorjahr. Dies zeigt das Treibhausgasinventar der Schweiz als wichtiges Kontrollinstrument zur Überprüfung der Klimaschutzmassnahmen.
Die Kantone Waadt, Neuenburg und Freiburg können teilweise die von ihnen verlangten Massnahmen umsetzen, um im Vogelschiutzgebiet Fanel am Neuenburgersee die Kormorankolonie zu regulieren. Das Bundesverwaltungsgericht entschied am 20. April 2010, dass der Entzug der aufschiebenden Wirkung teilweise gerechtfertigt sei.