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	<title>Naturschutz.ch &#187; Artenschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Nachtigall bald vom Aussterben bedroht?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtigall]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon in 30 Jahren könnte die Nachtigall nur noch in Märchen und Liedern vorkommen, in der freien Wildbahn jedoch verschwunden sein. Davor warnen Experten der britischen Vogelkunde-Stiftung (BTO), die den berühmten Singvogel in die Rote Liste der am meisten schützenswerten Arten aufnehmen wollen. Bei kaum einem anderen Vogel ist der Rückgang stärker, zumindest was die englischen Zählungen betrifft. 2008 fand man hier 53 Prozent weniger Nachtigallen als noch 1995.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Nachtigall_Luscinia_megarhynchos1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-38036" title="Nachtigall (Luscinia_megarhynchos) Vogel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Nachtigall_Luscinia_megarhynchos1-300x290.jpg" alt="Nachtigall (Luscinia_megarhynchos) Vogel" width="146" height="141" /></a>Schon in 30 Jahren könnte die Nachtigall nur noch in Märchen und Liedern  vorkommen, in der freien Wildbahn jedoch verschwunden sein. Davor  warnen Experten der britischen Vogelkunde-Stiftung (BTO), die den berühmten Singvogel in die Rote Liste der am meisten  schützenswerten Arten aufnehmen wollen. Bei kaum einem anderen Vogel ist  der Rückgang stärker, zumindest was die englischen Zählungen betrifft.  2008 fand man hier 53 Prozent weniger Nachtigallen als noch 1995.</p>
<p>Über die Gründe des Verschwindens gibt es bisher nur  Vermutungen. In England macht man Rehe, Damwild und den aus Indien und  China importierten Muntjak-Hirsch verantwortlich. Die rasante  Ausbreitung dieser Tiere würde dazu beitragen, dass das Dickicht in den  Wäldern &#8211; der bevorzugte Lebensraum der Nachtigall &#8211; verschwindet. Doch  auch in den Winterquartieren des Vogels in Afrika südlich der Sahara  sowie entlang der jährlichen Wanderroute verschlechtern sich die  Überlebensbedingungen. 2012 soll eine grosse Untersuchung in England und  Afrika Klärung bringen.</p>
<p>Auch Jäger, Fallensteller, das Wetter und Klimaänderungen könnten das  Vorkommen beeinflussen, vermutet Rudolf Jackmann, Leiter der Nachtigallen-Zählung beim Naturschutzbund Braunschweig. &#8220;Früher begann die  Nachtigall-Saison Ende Mai. Die Männchen treffen jedoch immer früher  ein, sodass wir heuer schon am 13. April Exemplare hörten&#8221;, so der  Experte. Aufenthaltsorte des Sängers sind in Städten Friedhöfe,  Bahndämme, Kanalböschungen und Parks, wobei die Ansprüche denkbar hoch  sind. Für den Nestbau braucht die Nachtigall Büsche im Mindestmass von  fünf mal vier Metern, die zudem eine Bodenschicht aus verrottetem Laub  und ein entsprechendes Umfeld aufweisen.</p>
<p><a href="http://search.pressetext.com/news/20110606004" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
<p><a href="http://www.bto.org/support-us/current-appeals/nightingale-appeal" target="_blank">Britische Vogelkunde-Stiftung BTO (Englisch)</a></p>
<p><a href="http://www.nabu-braunschweig.de/Nachtigallen.htm" target="_blank">NABU Braunschweig</a></p>
<p>Bild: J. Dietrich (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Internationaler Tag des Artenschutzes</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/internationaler-tag-des-artenschutzes/35243</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 10:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grossraubtier]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Partei Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Washingtoner Artenschutzabkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der internationale Tag des Artenschutz wird heute, zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) am 3. März 1973, begangen. Das Abkommen regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen. Die Schweiz gehört zu den ersten Ländern, welche das Abkommen 1974 ratifiziert hatten. Anlässlich dieses Tages rufen die Grünen dazu auf, den Artenschutz in der Schweiz zu stärken und die Artenvielfalt zu fördern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-18667" title="wolf3" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wolf3.jpg" alt="wolf3" width="160" height="160" />Der internationale Tag des Artenschutz wird heute, zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) am 3. März 1973, begangen. Das Abkommen regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen. Die Schweiz gehört zu den ersten Ländern, welche das Abkommen 1974 ratifiziert hatten. Anlässlich dieses Tages rufen die Grünen dazu auf, den Artenschutz in der Schweiz zu stärken und die Artenvielfalt zu fördern.</p>
<p>Seit der Lockerung der Schutzbestimmungen des Wolfes in der Schweiz durch den Nationalrat im letzten Jahr ist klar, dass auch in der Schweiz der Schutz bedrohter Tierarten keine Selbstverständlichkeit ist. Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2011 rufen die Grünen dazu auf, den Artenschutz in der Schweiz zu stärken und die Vielfalt der Arten zu fördern. Denn das Jahr der Biodiversität 2010 hat vor allem eines gezeigt: Die Schweiz gibt bei der Artenvielfalt ein trauriges Bild ab.</p>
<p>In der laufenden Session hat der Ständerat die Möglichkeit, die Lockerung des Schutzes von Grossraubtieren rückgängig zu machen, welche im Nationalrat in der vergangenen Wintersession durchgedrückt wurde. Seltene Tiere dürfen nicht geschossen werden, nur weil sie den Ertrag der Jägerinnen und Jäger schmälern. Wo immer möglich, soll sich die Natur selber regulieren können.</p>
<p>Artenschutz und -vielfalt gehen Hand in Hand. Im Jahr der Biodiversität 2010 musste der Bundesrat feststellen, dass die Schweiz das Ziel, den Verlust der Artenvielfalt deutlich zu senken, nicht erreicht hat. Die Ökosysteme und Arten müssen erhalten, aber auch gefördert werden.</p>
<p>Der Bundesrat hat nun für dieses Jahr eine Biodiversitätsstrategie in Aussicht gestellt. Die Grünen fordern konkrete Massnahmen und eine gesicherte Finanzierung. In die Biodiversitätsstrategie ist unter anderem aufzunehmen, dass das Aussterben bedrohter Arten unterbunden und ihre Überlebenschancen verbessert werden sollen. Für viele seltene Arten trägt die Schweiz eine besondere Verantwortung, weil diese nur in Regionen hierzulande vorkommen. Jegliche Schwächung des Artenschutzes lehnen die Grünen vehement ab. Das langjährige Engagement der Schweiz im Bereich des internationalen Artenschutzes darf nicht leichtfertig innerhalb der eigene Grenzen aufgegeben werden.</p>
<p><a href="http://www.gruene.ch/web/gruene/de/positionen/umwelt/naturschutz/medienmitteilungen.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.cites.org/" target="_blank">CITES (Englisch)</a></p>
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		<title>50 Jahre WWF</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 12:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[50 Jahr Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[WWF Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der WWF feiert seinen 50. Geburtstag, und darf auf schöne Erfolge zurückblicken. Doch es gibt noch viel zu tun: Der globale Kampf gegen die Klimaerwärmung und der sparsame Umgang mit den Ressourcen rücken künftig ins Zentrum der Arbeit der grössten Schweizer Umweltorganisation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- @font-face {   font-family: "Cambria"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 11pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } --> <a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/eisbaer_klima1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-35203" title="int_01441" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/eisbaer_klima1-1023x523.jpg" alt="int_01441" width="294" height="150" /></a>Der WWF feiert seinen 50. Geburtstag, und darf auf schöne Erfolge zurückblicken. Doch es gibt noch viel zu tun: Der globale Kampf gegen die Klimaerwärmung und der sparsame Umgang mit den Ressourcen rücken künftig ins Zentrum der Arbeit der grössten Schweizer Umweltorganisation.</p>
<p>Alles begann 1961: Eine kleine Gruppe britischer und Schweizer Naturfreunde wollte nicht mehr länger zusehen, wie die letzten Nashörner Afrikas zu verschwinden drohten – sie gründeten den WWF (World Wide Fund for Nature) und sammelten in nur einer Woche 60&#8217;000 britische Pfund. Heute sind die Nashörner nicht mehr vom Aussterben bedroht, doch für eine Entwarnung ist es zu früh: Die Wilderei und der illegale Handel von Nashornprodukten nehmen wieder zu.</p>
<p>Das zeigt vor allem eines: Umweltarbeit braucht einen langen Schnauf, und sie ist komplexer geworden. Das gilt für den Artenschutz und erst recht für den Kampf gegen die globalen Bedrohungen unserer Umwelt. &#8220;Wir müssen die weltweite Klimaerwärmung stoppen, sonst sind die katastrophalen Folgen nicht mehr korrigierbar&#8221;, sagt Hans-Peter Fricker, CEO des WWF Schweiz. &#8220;Das heisst für uns: Das nationale Engagement weiterführen, aber gleichzeitig stärker auf internationaler Ebene agieren, um möglichst grosse Wirkung zu erzielen.&#8221; Denn jeder kann etwas für die Umwelt tun, das Jubiläumsmotto lautet darum auch &#8220;Gemeinsam für unseren Planeten&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/derwwf/ueberwwf/50_jahre_wwf___gemeinsam_fur_unseren_planeten/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/derwwf/ueberwwf/erfolge22/" target="_blank">Die grössten Erfolge des WWF</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a></p>
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		<title>Gejagte Jäger</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/jagd-fischerei/gejagte-jager/34599</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 14:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hai]]></category>
		<category><![CDATA[WWF Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn Jahre, nachdem sich die Mitgliedsstaaten der UN-Welternährungsorganisation auf einen internationalen Plan zum Schutz der Hai-Arten verständigt haben, ziehen die Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC eine durchwachsene Bilanz. Schätzungsweise rund 73 Millionen Exemplare landen nach einem Bericht zur Zukunft der Haie jedes Jahr in Fischernetzen. Ihre charakteristischen Rückenflossen gelten vor allem in Südostasien als Spezialität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Hai.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-34598" title="Hai" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Hai.jpg" alt="Hai" width="182" height="210" /></a>Zehn Jahre, nachdem sich die Mitgliedsstaaten der  UN-Welternährungsorganisation auf einen internationalen Plan zum Schutz  der Hai-Arten verständigt haben, ziehen die Umweltschutzorganisationen  WWF und TRAFFIC eine durchwachsene Bilanz. Schätzungsweise rund 73  Millionen Exemplare landen nach einem Bericht zur Zukunft der Haie jedes  Jahr in Fischernetzen. Ihre charakteristischen Rückenflossen gelten vor  allem in Südostasien als Spezialität.</p>
<p>&#8220;Trotz der gefassten Beschlüsse  aus dem Jahr 2001 haben nur 13 der 20 bedeutendsten Haifangnationen  einen nationalen Schutzplan verabschiedet&#8221;, kritisiert Katalina Engel,  deutsche WWF-Artenschutzexpertin. Die internationale Staatengemeinschaft müsse  sich stärker für den Schutz der Haie einsetzen, da sie für das  empfindliche marine Ökosystem von entscheidender Bedeutung seien.</p>
<p>Rund 30 Prozent der weltweiten Hai-Arten sind weiterhin stark bedroht  oder kurz davor dies zu werden, warnt der WWF in seiner aktuellen  Stellungnahme. Trotz dieser alarmierenden Zahlen ließe sich im  internationalen Handel keine oder nur eine geringe Verbesserung  erkennen. Gerade die steigende Nachfrage aus Südostasien heize den Markt  weiter an. Die weltweit  größten Märkte für Haifischflossen und –fleisch sind neben Indonesien,  Taiwan, Indien oder Japan, auch westliche und lateinamerikanische Länder  wie Spanien, die USA und Argentinien. Auch in Deutschland steht Haifisch auf dem  Speiseplan. Der in der Nordsee heimische und laut Roter Liste gefährdete  Dornhai wird unter den beschönigenden Namen &#8220;Schillerlocke&#8221;  oder &#8220;Seeaal&#8221; angeboten.</p>
<p><a href="http://www.wwf.de/themen/artenschutz/bedrohte-tiere-und-pflanzen/haie/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: naturepl.com/Jeff Rotman / WWF Deutschland</p>
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		<title>Neue Hoffnung für den Tiger</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/politik/neue-hoffnung-fur-den-tiger/32769</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 13:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Tiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Staats- und Regierungschefs haben in St. Petersburg den globalen Rettungsplan für den Tiger verabschiedet. Innert zwölf Jahren soll die Zahl der freilebenden Tiger von 3200 auf 6400 Tiere verdoppelt werden. Allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-32770" title="260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07.jpg" alt="260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07" width="260" height="195" /></a>Staats- und Regierungschefs haben in St. Petersburg den globalen Rettungsplan für den Tiger verabschiedet. Innert zwölf Jahren soll die Zahl der freilebenden Tiger von 3200 auf 6400 Tiere verdoppelt werden.</p>
<p>„Die erfolgreiche Konferenz in Russland markiert einen Wendepunkt im Kampf um das Überleben des Tigers“, sagt Doris Calegari, Artenschutzspezialistin beim WWF Schweiz. Delegationen aller 13 Tigerstaaten haben an der Konferenz von Vladimir Putin zugesichert, den globalen Rettungsplan umzusetzen. Damit stehen die Staaten in der Pflicht, die Tiger-Lebensräume besser zu schützen, die Wilderei konsequenter zu verfolgen und den Handel mit Tigerprodukten zu unterbinden.</p>
<p>Zur Umsetzung des globalen Tiger-Rettungsplans sind 350 Millionen US-Dollar nötig, gut ein Drittel des Geldes wurden zugesichert. „Die versprochenen 127 Millionen Dollar reichen aber bei weitem nicht aus, um den Tiger zu retten. Nötig sind auch Gelder aus nicht direkt betroffenen Staaten wie zum Beispiel der Schweiz. Nur dann hat der Tiger überhaupt noch eine Überlebenschance“, sagt Calegari.</p>
<p><a href="http://www.wwf.de/presse/details/news/eine_zukunft_fuer_den_tiger_positive_signale_aus_st_petersburg-1/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a></p>
<p>Bild: Joseph Vattakavan / WWF</p>
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		<title>Rote Liste für 2009</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitaet/rote-liste-fur-2009/25052</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Liste]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mehr als einen Drittel der Arten dieser Erde sieht die Zukunft düster aus, wie die aktuellste Rote Liste der internationalen Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature) zeigt. Dennoch gibt es auch Lichtblicke - nicht zuletzt dank dem Einsatz der Umweltver­bände. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-25053" title="image003" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/image003.jpg" alt="image003" width="150" height="100" />Für mehr als einen Drittel der Arten dieser Erde sieht die Zukunft düster aus, wie die aktuellste Rote Liste der internationalen Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature) zeigt. Dennoch gibt es auch Lichtblicke &#8211; nicht zuletzt dank dem Einsatz der Umweltver­bände. Die Gewinner hat der WWF auch in diesem Jahr in einer Liste den Verlierern gegenübergestellt. Zu den Glücklichen gehören diesmal Bienenfresser und Tintenfische, während der Tiger und der hiesige Skabiosen-Scheckenfalter dringend Hilfe brauchen.</p>
<p>Von 47&#8217;677 untersuchten Arten sind gemäss aktueller IUCN-Liste 17&#8217;291 vom Aussterben bedroht. 1996 lag die Zahl noch bei rund 10&#8217;000. Besonders hart trifft es diesmal die Amphibien, bei denen jede dritte Art stark gefährdet ist.</p>
<p>Doch es gibt auch Erfolgsmeldungen: In der Schweiz und weltweit gibt es eine Reihe von Arten, die seit 2009 unter besonderem Schutz stehen oder bei denen bereits etablierte Schutzmassnahmen positive Wirkung zeigen. Doch nicht immer sind die Gewinner für den Menschen willkommen &#8211; wie das Beispiel Borkenkäfer zeigt (siehe Liste).</p>
<p>Hier die Gewinner- und Verliererliste des WWF für 2009:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Verlierer 2009:</span></p>
<p>Tiger<br />
Der Tiger hat in den letzten zehn Jahren etwa 40 Prozent seines Lebensraums eingebüsst. Schuld sind Wilderei, Verlust und Zerstückelung seines Lebensraums. Nach Schätzungen des WWF leben noch etwa 4000 Exemplare in der Wildnis. Das ist eine Abnahme von 95 Prozent in den letzten hundert Jahren. Besonders dramatisch sieht es beim südchinesischen Tiger aus: Mit nur noch 20 bis 30 Individuen steht er kurz vor dem Aussterben. Für den Erhalt der Wildkatze hat der WWF Reservate in verschiedenen Regionen eingerichtet, zum Beispiel in Indien und Kambodscha.</p>
<p>Der Skabiosen-Scheckenfalter<br />
Der heimische Falter liebt nährstoffarmes Grünland. Doch seine Heimat &#8211; Trockenwiesen, Moore und Feuchtwiesen &#8211; sind durch intensivierte Landwirtschaft, Verbuschung oder Trockenlegungen von Feuchtgebieten gefährdet. In rund 40 Prozent des untersuchten Verbreitungsgebietes ist er bereits verschwunden. In sechs Kantonen sieht man ihn nicht mehr. Deshalb kämpfen die Umweltverbände mit einer Petition für einen besseren Schutz der artenreichen Trockenwiesen &#8211; und damit des Skabiosen-Scheckenfalters.</p>
<p>Kalifornischer Schweinswal<br />
Kleinwale haben es schwer gegenüber ihren grossen Verwandten: Während Grosswale durch internationale Abkommen halbwegs geschützt werden, geht die Jagd auf die Kleinen ungebremst weiter. Oder sie verenden als Beifang in Fischernetzen &#8211; so wie der kalifornische Schweinswal, der kurz vor dem Aussterben steht. Die IUCN geht noch von rund 500 Exemplaren in seiner Heimat, dem Golf von Kalifornien, aus.</p>
<p>Korallen<br />
Steigende Wassertemperaturen und höhere Sonneneinstrahlung durch den Klimawandel machen Korallen krankheitsanfällig. Die Übersäuerung der Meere durch die erhöhte CO2-Konzentration hemmen den Aufbau der Kalk-Skelette. Überfischung, Erntemethoden mit Sprengstoff und Verschmutzung tun ein Übriges. Insgesamt sind rund 60 Prozent der Korallen weltweit bedroht. Das ist besonders dramatisch, weil die Riffe Heimat für zahlreiche Arten sind und damit wichtige Existenzgrundlage für die Anwohner &#8211; allein im südostasiatischen Korallendreieck für 100 Millionen Menschen.</p>
<p>Orang Utan<br />
Abholzung, der Anbau von Palmölplantagen, Wilderei und Brände haben die Orang Utan-Population im vergangenen Jahrhundert um 90 Prozent schrumpfen lassen. Laut &#8220;Centre for Orangutan Protection&#8221; werden jährlich bis zu 3000 der Menschenaffen getötet. Während die IUCN den Borneo-Orang Utan als &#8220;gefährdet&#8221; einstuft, ist sein Artgenosse auf Sumatra bereits vom Aussterben bedroht. Der WWF kämpft deshalb für die Erhaltung von möglichst grossen Schutzgebieten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gewinner 2009:</span></p>
<p>Afrikanischer Elefant<br />
In einigen Regionen sind die Bestände des afrikanischen Elefanten wieder am Steigen. Deshalb hat es der Elefant von der IUCN-Kategorie &#8220;gefährdet&#8221; auf &#8220;gering gefährdet&#8221; geschafft &#8211; das ist eine Besserstellung gegenüber 2004. Vor allem im Süden des Kontinents verzeichnen sie seit Anfang des 20. Jahrhundert stetigen Zuwachs. Auch im Osten erholen sich die Bestände nach ihrem Rückgang seit den 80er-Jahren. Weil der Schutz dennoch notwendig bleibt, setzt sich der WWF gegen illegalen Handel mit Elefantenprodukten und Konflikte mit Einwohnern ein.</p>
<p>Borkenkäfer<br />
Mit dem Klimawandel brechen goldene Zeiten für den Borkenkäfer in unseren Nadelwäldern an. Denn bei höheren Temperaturen vermehren sie sich pro Jahr öfter. Durch zunehmende Unwetter finden sie ausserdem mehr Brutplätze in umgestürzten Bäumen. Wenn zudem mehr Individuen in den milden Wintern überleben, kann die Population im folgenden Sommer so stark ansteigen, dass die Käfer sogar gesunde Bäume befallen. Keine guten Aussichten für die Schweizer Wälder.</p>
<p>Der Bienenfresser<br />
Sein buntes Gefieder lässt eher auf einen tropischen Papageien als auf einen europäischen Brutvogel schliessen. Heimisch ist er vor allem im Mittelmeerraum. Doch seit einigen Jahren fühlt er sich auch in warmen Gegenden der Schweiz wohl. Waren es 1991 erst zwei Brutpaare, hat sich dieser Bestand inzwischen verzehnfacht.</p>
<p>Tintenfische<br />
Kraken profitieren von unseren Umweltsünden: Die Überfischung der Meere beseitigt zunehmend ihre natürlichen Feinde und bietet ihnen genügend Futter. Zugute kommt ihnen, dass sie bis zum Tod grösser, aber nicht fett werden. Ausserdem wachsen die Jungtiere durch die höheren Wassertemperaturen im Zuge des Klimawandels schneller. Australische Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass die Kopffüssler die insgesamt 6,8 Milliarden Menschen in punkto Biomasse bereits überholt haben.</p>
<p>Schwarzfussiltis<br />
In den 70er Jahren waren Schwarzfussiltisse nahezu verschwunden &#8211; unter anderem weil ihre Beute, die Präriehunde, als Landwirtschaftsschädlinge verfolgt wurden. Nur ein amerikanisches Wiederansiedlungsprogramm mit 18 übrig gebliebenen Tieren rettete sie vor dem Aussterben. Inzwischen gibt es in ihrer Heimat, den USA und Mexiko, wieder rund 500 wildlebende Exemplare.</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1257/Gewinner-und-Verlierer-2009" target="_blank">WWF</a></p>
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		<title>Biodiversitäts-Kampagne gestartet</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitaet/pro-natura-startet-biodiversitats-kampagne/24855</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[pro natura]]></category>

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		<description><![CDATA[Pro Natura feiert dieses Jahr ihr 100-Jahre-Jubiläum. Zum Abschluss des Pro Natura Jubiläumsjahres, startet Pro Natura die neue Pro Natura Kampagne «Biodiversität – jede Art zählt!».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-19575" title="logojobs_pronatura" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/pronatura.jpg" alt="logojobs_pronatura" width="150" height="150" />Pro Natura feiert dieses Jahr ihr 100-Jahre-Jubiläum. Zum Abschluss des Pro Natura Jubiläumsjahres startet Pro Natura die neue Pro Natura Kampagne «Biodiversität – jede Art zählt!».</p>
<p>Die Biodiversität – die Vielfalt von Lebensräumen, Arten und Genen sowie ihr Zusammenspiel – ist für die Natur und für uns Menschen wichtig. Diese Vielfalt erst hat unsere Erde zu einem bewohnbaren Ort gemacht. Ihr verdanken wir unsere Nahrung, sauberes Wasser und Luft, Kleidung, Energie, Baustoffe, Medikamente sowie bewohnbare Landschaften. Kurz: Die Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage. Doch der Biodiversität in der Schweiz geht es schlecht – eine Entwicklung, die gemäss einer Studie (gfs.bern) von der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird. So vertreten beinahe 9 von 10 Personen fälschlicherweise die Ansicht, dass es der Natur bei uns eher gut oder sogar sehr gut geht.</p>
<p>Pro Natura legt in der neuen Kampagne «Biodiversität – jede Art zählt!» die Fakten auf den Tisch und zeigt auf, dass die Biodiversität bedroht ist. Die Schweiz muss mehr zu ihrer Erhaltung unternehmen als bisher. Bund, Kantone und Gemeinden, aber auch jede und jeder Einzelne müssen dazu beitragen, den Verlust unserer Lebensgrundlage zu stoppen.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/content/index.php?lang=1&amp;mz=21&amp;ref=574&amp;t=1_575" target="_blank">Pro Natura</a></p>
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		<title>Naturschutzeinsätze weltweit</title>
		<link>http://naturschutz.ch/aktion/andere/naturschutzeinsatze-weltweit/24167</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelteinsätze und Lager]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ecovolunteer.com bietet interessante Naturschutzeinsätze und Mitarbeit in zoologischen Forschungsprojekten auf der ganzen Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-18041" title="jaguar_wwf" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/jaguar_wwf.jpg" alt="jaguar_wwf" width="240" height="94" />Die Webseiten ecovolunteer.com und greenvolunteers.com bieten interessante Naturschutzeinsätze und Mitarbeit in zoologischen Forschungsprojekten auf der ganzen Welt. Ob Orang Gutans in Borneo, Elefanten in Asien, Delphine im Mittelmeer oder Jaguare in Brazilien &#8211; die Möglichkeiten sind vielfältig. Vielleicht finden Sie ja ein Projekt, welches Sie besonders interessiert?</p>
<p><a href="http://www.ecovolunteer.com" target="_blank">ecovolunteer.com</a></p>
<p><a href="http://greenvolunteers.com/" target="_blank">greenvolunteer.com</a></p>
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		<title>WWF und SVS/BirdLife Schweiz: Klage gegen Schweiz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen/wwf-und-svsbirdlife-schweiz-klage-gegen-schweiz/22593</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Konvention]]></category>
		<category><![CDATA[Naturvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Smaragd-Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Erhaltung von Arten und wichtigen Lebensräumen gerät die Schweiz weiter ins Hintertreffen. Während sich unsere Nachbarn längst für eine vielfältige Natur einsetzen, nimmt unser Land seine Verantwortung ungenügend wahr. Der WWF Schweiz und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz haben deshalb in Strassburg erneut Klage gegen die Schweiz eingereicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="moorlandschaft" src="http://images.pixelio.de/data/media/23/IMG_7107.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Bei der Erhaltung von Arten und wichtigen Lebensräumen gerät die Schweiz weiter ins Hintertreffen. Während sich unsere Nachbarn längst für eine vielfältige Natur einsetzen, nimmt unser Land seine Verantwortung ungenügend war. Der WWF Schweiz und der SVS/BirdLife Schweiz haben deshalb in Strassburg erneut Klage gegen die Schweiz eingereicht.</p>
<p>Seit 30 Jahren gibt es die Berner Konvention. Doch ausgerechnet in der Schweiz wird das von 46 Staaten gestützte Abkommen zur Erhaltung der Naturvielfalt nicht konsequent umgesetzt. So hat es der Bund bislang versäumt, international besonders schützenswerte Gebiete für das europäische Smaragd-Netzwerk anzumelden. Und dies obwohl der Bund vor Jahresfrist versprochen hatte, diese Schutzgebiete bis spätestens im Herbst 2008 zu definieren. Doch passiert ist seither nichts. „Der Bund muss endlich seine Hausaufgaben machen: Er soll insbesondere im Alpenraum die nötigen Schutzgebiete ausscheiden“, verlangt Kurt Eichenberger, Projektleiter Artenvielfalt beim WWF Schweiz. Nur mit einem Sondereffort lässt sich der schleichende Schwund der Artenvielfalt stoppen. Wichtig ist dabei insbesondere die europaweite Vernetzung der Schutzgebiete.</p>
<p>Der WWF und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz haben deshalb ihre hängige Klage beim Europarat in Strassburg erneuert. In der Aufsichtsbeschwerde gegen die Schweiz kritisieren die beiden Umweltschutzorganisationen das zögerliche Vorgehen unserer Behörden: Während die EU mit dem Programm Natura 2000 rechtlich bindende Schutzkonzepte für die Mitgliedsländer definiert hat, schiebt die Schweiz das Anliegen auf die lange Bank. Eichenbergers Fazit: „Die Schweiz verpasst den Anschluss ans benachbarte Ausland total.“</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/index.cfm?uNewsID=1216" target="_blank">Zur Medienmitteilung</a></p>
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		<title>Golfplatz nimmt Umweltanliegen auf</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/landschaftsschutz/golfplatz-projekt-nimmt-umweltanliegen-auf-2/20214</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 13:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Golfplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Bauplanauflage für den Golfplatz in Andermatt und Hospental nimmt das Projekt des Tourismusresorts in Andermatt Gestalt an. Die Naturschutzorganisation Pro Natura hat die Bauplanauflage geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass die im Vorfeld gemachten Auflagen und Vorgaben bezüglich Umweltanliegen in die Planung eingeflossen sind. Einzig das Pflegekonzept entspricht noch nicht den gesetzlichen Anforderungen betreffend Schutz und Förderung von bedrohten Arten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="golfplatz" src="http://images.pixelio.de/data/media/97/Start_in_die_Golfsaison_1.jpg" alt="" width="192" height="144" />Mit der Bauplanauflage für den Golfplatz in Andermatt und Hospental nimmt das Projekt des Tourismusresorts in Andermatt Gestalt an. Pro Natura steht dem Projekt grundsätzlich kritisch gegenüber. Der Golfplatz erstreckt sich über beinahe 130 Hektaren, verschlingt viel Kulturland und ist aus Sicht der Umweltverbände überdimensioniert für den Standort Urserental. Auch kommt er in eine empfindliche Landschaft zu liegen und betrifft verschiedene wertvolle Lebensräume. Seit der Lancierung der Idee des Golfplatzes hat Pro Natura das Projekt deshalb sehr kritisch begleitet und mitgeholfen, den Golfplatz möglichst naturverträglich zu gestalten. Diese Arbeit trägt Früchte: gemeinsam konnte eine sowohl für die Resort-Planer als auch die Natur gute Lösung gefunden werden.</p>
<p>Das vorliegende Bauprojekt berücksichtigt zum Beispiel die Lebensraumansprüche von seltenen Brutvögeln, Amphibien, Libellen und Tagfaltern und optimiert die Lebensräume gegenüber der heutigen landwirtschaftlichen Nutzung sogar. Positiv fällt weiter auf, dass die Landschaft des zukünftigen Golfplatzes inventarisiert und ein Teil davon wird als Naturschutzzone ausgeschieden wurde. Der Golfplatz erzielt mit 24% Golffläche und 76% ökologischem Ausgleich ein sehr gutes Resultat in Sachen Ökologie und erfüllt die ökologischen Anliegen in quantitativer Hinsicht weit über dem gesetzlichen Standard. Auf der qualitativen Seite vermisst Pro Natura im Pflegekonzept konkrete Aussagen zum Erhalt der Habitate von «Rote-Liste-Arten».</p>
<p>Schon zu einem frühen Zeitpunkt hat Pro Natura den Kontakt zur Andermatt Alpine Destination Company (AADC) gesucht. Daraus entstand eine Vereinbarung zwischen der AADC und Pro Natura Uri, welche unter anderem festhält, dass Pro Natura eine Vertrauensperson in den Planungsprozess einbringen konnte. Pro Natura wird das Projekte weiterhin kritisch begleiten.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/content/data/090528_MC_Andermatt_Golf.pdf" target="_blank">Medienmitteilung Pro Natura</a></p>
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