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Zweitwohnungsinitiative angenommen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung gesetzt. Damit dem Verschleiss der Landschaft auch ausserhalb der Tourismusgebiete Grenzen gesetzt werden können, müsse jetzt der Gegenvorschlag zur anderen Raumplanungsinitiative, der Landschaftsinitiative der Umweltverbände, noch im Sommer 2012 vom Parlament beschlossen werden, schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung.

Volk und Stände haben die Zweitwohnungsinitiative heute angenommen. «Dass eine Initiative, die bei der Lancierung als chancenlos und deren Annahme lange als utopisch taxiert wurde, eine Mehrheit der Stimmbevölkerung und der Stände hinter sich bringen kann, ist sensationell», freut sich Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär. Die Zersiedelung der Schweiz und die Zubetonierung der Tourismuszentren in den Alpen brennen der Bevölkerung offensichtlich unter den Nägeln.

Die Zustimmung der Bevölkerung zu einer besseren Lenkung der Bautätigkeit solle dem Parlament nun Auftrag sein: «Der heute sehr gute Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative muss rasch definitiv beschlossen werden. So wäre die Schweiz gerüstet, ihr Zersiedelungsproblem künftig wirkungsvoll angehen zu können», schreibt Pro Natura.

Bild: Davos (Wikipedia)

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