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Zurich Klimapreis 2013

  • Eliane Küpfer
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Der erste nationale Zurich Klimapreis geht an die SV Group für ihr Umweltprogramm ONE TWO WE, das sie zusammen mit dem WWF entwickelt haben. Die unabhängige Jury um ETH-Professor René Schwarzenbach würdigt die enorme Breitenwirkung der Initiative.

Vom Rüebli bis zum Schnitzel: Die Cateringspezialistin berechnet von jedem Lebensmittel, wie viel CO2 es zu welcher Jahreszeit erzeugt, bis es auf unseren Tellern landet. So lassen sich saisonale und klimafreundliche Menüs zusammenstellen. In den SV- Restaurants nehmen jährlich Hunderttausende Gäste 20 Millionen Mahlzeiten zu sich.

Mit den am Programm angeschlossenen Betrieben will die Marktleaderin den CO2-Ausstoss um 20 Prozent oder 3‘000 Tonnen pro Jahr senken. Das sind laut WWF 7500 Flüge von Zürich nach London oder 500 Autofahrten rund um den Äquator. Würde die gesamte Branche dem Beispiel der Pionierin folgen, liesse sich das Fünffache an CO2 sparen. Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz, sagt: „Ich gratuliere der SV Group und den Restaurantbesuchern, die sich auf die neue Vielfalt an gesunden Menüs mit saisonalen Zutaten aus der Region freuen dürfen.“

Der zweite Preis geht an die von der Kantonsschule Küsnacht gegründete Genossenschaft Solécole. Bis 2020 will die Schule mehr Energie produzieren, als sie mit ihren sechs Gebäuden und über 600 Personen verbraucht. Sie nutzt dafür Solarstrom, Abwasserwärme und bald vielleicht sogar ein Wirbelwasserkraftwerk.

Coop und railCare gewinnen den dritten Preis. Ob Tiefkühl- Pizzen, Orangen oder Bohrmaschinen: Was Kunden bei Coop kaufen, will die Detailhändlerin weitgehend mit Zügen der Tochterfirma railCare transportieren. Mit der Verlagerung auf die Schiene hat Coop letztes Jahr rund 2050 Tonnen CO2 gespart – dieses Jahr sollen es bereits 3500 Tonnen sein.

Bild © SV Group

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