Zürichs Baudirektion verneint Recht auf gesunde Luft

  • Redaktion Naturschutz
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Es gibt zwar Grenzwerte für Ozon, Stickoxid und Feinstaub, um sicherzustellen, dass Atmen nicht schädlich ist. Aber einklagen kann man eine Überschreitung der Limiten nicht: Private können die Behörden nicht dazu zwingen, die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung einzuhalten. So sei das Schweizer Recht, entgegnet Zürichs Baudirektion auf eine Klage von Greenpeace und einer Winterthurerin.
Greenpeace und die Winterthurerin haben nun Rekurs eingelegt. Zusammen mit acht weiteren Personen wollen sie bis an den Europäischen Gerichtshof gehen, um städtische und kantonale Behörden dazuzubringen, die geltenden Gesetze einzuhalten. (sb)

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