Der Zürcher Tierschutz wurde gegründet, um ausgehungerte und geschlagene Pferde und Ochsen zu Schützen. | © Zürcher Tierschutz
Der Zürcher Tierschutz wurde gegründet, um ausgehungerte und geschlagene Pferde und Ochsen zu Schützen. | © Zürcher Tierschutz

Zürcher Tierschutz feiert 160-jähriges Bestehen

  • Amanda Buol
  • 1

1856 von einem Pfarrer gegründet, hat der Zürcher Tierschutz eine bewegte Geschichte hinter sich. War er anfänglich vorwiegend politisch und in der Sensibilisierungsarbeit aktiv, entwickelte er sich mit den Jahren zu einer schweizweit gefragten Anlaufstelle für Tierschutzfragen.

Der Zürcher Tierschutz zählt zu den ältesten Tierschutzvereinen der Schweiz. In diesem Jahr feiert er sein 160-jähriges Bestehen. Gegründet wurde der «Verein gegen Thierquälerei» am 13. Mai 1856 von einem Zürcher Pfarrer, auf Bitte einer besorgten Bürgerin.

Der vorerst kantonal tätige Verein bestand aus einem kleine Kreis von Tierschützern, die genug vom Anblick erschöpfter unterernährter Pferde und geschlagenen Ochsen hatten. In Rekordzeit von nicht einmal einem Jahr schafften sie es, das erste Zürcher Tierschutzgesetz durch den Kantonsrat zu bringen.

Das erste Tierheim nahm 1899 seinen Betrieb auf, das seit Sommer 2015 zu den derzeit wohl modernsten Tierheimen der Schweiz zählt. Dank seiner baulichen Eigenheiten gilt es schon jetzt als Vorzeige-Tierheim und erhält als Kompetenzzentrum für tiergerechte Heimtierhaltung Besuch aus dem In- und Ausland.

In diesen 160 Jahren sei einiges geschehen, schreibt der Zürcher Tierschutz. Sie beschränkten sich nicht nur auf den Betrieb des Tierheims, sondern dehnten ihre Tätigkeitsgebiete über die Kantonsgrenzen aus. Mittlerweile spielen sie schweizweit eine wichtige Rolle in verschiedenen Belangen des Tierschutzes und als Anlaufstelle von Tierschutzfragen. Der Zürcher Tierschutz bietet ein Beratungstelefon und Informationen zu Heimtierhaltung an. Aufgrund seiner wissenschaftlich fundierten Arbeit stellt er eine wichtige Orientierungshilfe für andere Tierschutzorganisationen und Tierheime dar.

Weitere Informationen und die ausführliche Geschichte des Zürcher Tierschutzes finden Sie hier »

1 Kommentar

  • Diego Jorge Walz

    Hallo Frau Rahel Beck
    Cora Braun
    Hallo Herr Rommy Los

    Ich beziehe mich auf Ihre Werbekampagne betreffend
    Hauskatze als Terapeut und stehe sehr kritisch dieser Aktion gegenüber

    Ich stufe diesen Beitrag für absolut verwerflich ein.
    Einmal mehr sieht der Mensch ( in diesem Fall scheinbar
    der Zürcher Tierschutzverein ) von Vorteilen zu seinen Gunsten
    profitieren zu wollen. Dass Tiere und Pflanzen ( kurz gesagt die Natur )
    sehr positive Einflüsse auf den Menschen hat, ist unumstritten und wahr.
    Allerdings ist die Meinung, dass die Auswirkung sich auch positiv auf das Tier auswirken sollte. Einmal mehr ist Denken vor Handeln angesagt.
    Dieser Artikel hinterlässt bei mir lediglich den Gedanken an eine Vermarktung von Katzen und die sicherlich nutzvolle Tätigkeit der niedlichen Eichhörnchen. Vermutlich haben für das Verständnis für Tierhaltung zuvor noch viel wesentlichere Schritte zu erfolgen, bevor man ( der Mensch ) sich der guten Dienste von Tieren bedient : PUNKT !!!!
    …… und dass die Mitgliederbeiträge und Spenden an Werbeagenturen zwecks Erstellung müder Werbekampagnen weiter gespendet werden, scheint mir eher sehr fragwürdig : DOPPELPUNKT !!!!

    Anmerkung:
    Ich bin ein absoluter Freund von guter Werbung – ich liebe sie gar !!!!

    Ich würde mich über ein Feedback freuen
    Freundliche Grüsse
    Diego Walz

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