Carrot

WWF lädt zum Klima-Zmittag

  • Caroline Nienhuis
  • -

CarrotAm vergangenen Dienstag hat der WWF Schweiz zum nationalen Klima-Zmittag eingeladen. Da ein Drittel der persönlichen Umweltbelastung auf das Konto der Ernährung, insbesondere des Fleischkonsums geht, wurden alle aufgerufen vegetarisch zu essen. Um die 75’000 Personen und 1’000 Institutionen haben mitgemacht und einen Beitrag für die Umwelt geleistet. Mit dem Klima-Zmittag wollte der WWF viele Personen für einen massvollen Fleischkonsum gewinnen. Dabei sollte man mehr vegetarisch essen und ausserdem beim Einkaufen auf saisonale, regionale und Bio-Produkte achten.

Ein vegetarisches Mittagessen verursacht rund drei Mal weniger CO2 als eines mit Fleisch. Deshalb gehört weniger Fleisch zu den effizientesten Klimaschutz-Massnahmen. Wer nur drei Mal pro Woche Fleisch isst, spart pro Jahr rund 600 Kilogramm CO2 ein. Fleisch müsse nicht täglich konsumiert werden und solle etwas besonderes sein, meint WWF-Konsumexpertin Jennifer Zimmermann. Auch Bundesrat und Umweltminister Moritz Leuenberger unterstützt dieses Anliegen und den Klima-Zmittag. Denn durch das Wasser und Futter, welches für das Schlachtvieh verwendet wird, fehlt vielen Menschen genügend Nahrung. Dies führt zu Hunger, Krieg und Migration. Zudem produzieren Rinder und Kühe das Treibhausgas Methan, welches zur Klimaänderung beisteuert.

Weitere Informationen

Beitrag kommentieren