WWF kämpft weiter für den Walliser Wolf

  • Redaktion Naturschutz
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Am nächsten Montag wird der WWF Rekurs einlegen gegen die Abschussbewilligung für den Wolf aus dem Val d’Illiez.
„Wir rekurrieren beim Walliser Staatsrat, weil Bedingungen des Wolfkonzepts des Bundes nicht eingehalten werden“, erklärt Walter Vetterli, Alpen-Verantwortlicher beim WWF Schweiz. Das Konzept erlaubt den Abschuss eines Wolfs, um weitere Schäden an Kleinnutztieren wie Schafen zu vermeiden. „Schäden an Schafen sind aber nicht mehr zu erwarten, da wegen des Winters sämtliche Tiere bereits wieder von den Alpen in die Täler gebracht wurden“, begründet Vetterli den Rekurs.
Um zu verhindern, dass der Wolf während der Behandlung des Rekurses abgeschossen werden darf, hat der WWF bereits gestern ein anderes Rechtsmittel eingelegt: Er rekurriert bei der Walliser Regierung auch gegen die Abweisung eines früheren Gesuches, das die Abschussbewilligung aufgeschoben hätte. (sb)

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1 Kommentar

  • Andréa

    CHAPEAU !!!!! Super wie ihr Euch für die Wölfe einsetzt,es wäre an der Zeit diese sturen Gegner zu vernumpf bringen.

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