Wirtschaft und Umwelt Hand in Hand

  • Monika Jung
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unepWirtschaftlicher Fortschritt und Schutz der Umwelt gehen Hand in Hand. Dies erklärte Bundesrätin Doris Leuthard anlässlich des Globalen Umweltministerforums (GMEF), das gegenwärtig in Nairobi tagt. Bei diesem Anlass präsentierte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Stossrichtungen, welche die Schweiz verfolgen will, um ihre Volkswirtschaft grüner zu gestalten.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen an dem GMEF stehen die globale Umweltgouvernanz sowie die grüne Wirtschaft. Bundesrätin Leuthard betonte die Notwendigkeit, sich auf internationaler Ebene gemeinsam für die grüne Wirtschaft zu engagieren: Von der Ausarbeitung einer Vision und gemeinsamen Strategien bis zur Entwicklung von Instrumenten im operativen Bereich. Doris Leuthard äusserte den Wunsch, dass anlässlich der nächsten Tagung der Kommission der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung vom Mai 2011 in New York eine Roadmap für die grüne Wirtschaft verabschiedet werden kann.

Um die Schweizer Wirtschaft grüner zu gestalten, hat der Bundesrat sechs Handlungsfelder definiert: Förderung der Entwicklung neuer Technologien, Erhöhung der Ressourceneffizienz im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, Verbesserung der Information über die Umweltbelastung von Produkten, Integration von Umweltinformationen in die Wohlfahrtsmessung, Vermeidung von Fehlanreizen im Hinblick auf den Umgang mit den natürlichen Ressourcen sowie Prüfung der Ressourceneffizienz und -verträglichkeit neuer Erlasse.

Die Sitzung des Verwaltungsrats des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) dauert noch bis zum 24. Februar 2011. Im nicht-ministeriellen Teil werden verschiedene weitere aktuelle Fragestellungen sowie Themen der internationalen Umweltpolitik behandelt.

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UNEP

1 Kommentar

  • Emilie

    Ich hoffe das die Umweltpolitik endlich besser in Schwung kommt. Die angesprochenen Themen sind ein guter Anfang, aber ich hoffe das diese weiter einen hohen Stellenwert in der Politik einnehmen.

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