Wiesenweihe hat erstmals seit 20 Jahren wieder in der Schweiz gebrütet

  • Redaktion Naturschutz
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Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren hat die seltene Wiesenweihe wieder in der Schweiz gebrütet. In einem Getreidefeld bei Löhningen im schaffhausischen Klettgau wurden drei Junge flügge.

Dass die Wiesenweihe für ihre Brut gerade den Klettgau ausgesucht hat, ist kein Zufall. In den letzten zwanzig Jahren ist hier die Landschaft dank ökologischen Aufwertungen durch die Landwirte attraktiver geworden als anderswo. Die Blumenpracht in den Feldern und der unüberhörbare Gesang der Feldlerchen sind der sicht- und hörbare Beweis dafür. Auch zahlreiche weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben von den ökologischen Anstrengungen des Kantons und der Vogelwarte Sempach profitiert. Wachtel, Schwarzkehlchen, Dorngrasmücke und Grauammer, die andernorts verschwunden sind, sind hier gut vertreten. „Die erfolgreiche Brut der Wiesenweihe krönt unsere jahrelangen Bemühungen“, freut sich Projektleiter Markus Jenny von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. (sb)

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Vogelwarte Sempach

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