Wiesenvögel nehmen nun auch in den Alpen ab

  • Redaktion Naturschutz
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In den Gunstlagen des Alpenraums wird die Grünlandnutzung weiter intensiviert. Eine Studie hat nun gezeigt, dass dem Braunkehlchen in den Bergwiesen das Futter ausgeht. Um die Biodiversität im Alpenraum zu erhalten, müssen deshalb neue, extensivere Bewirtschaftungsmethoden entwickelt werden.
Nachdem viele insektenfressende Wiesenvögel bereits aus dem Schweizer Mittelland verschwunden sind, droht ihnen nun auch im Berggebiet das Aus. Infolge der Intensivierung der Bewirtschaftung können Landwirte immer früher mit der Mahd beginnen. Lange Zeit dachte man, dass das Ausmähen der Nester die Hauptursache für den Bestandsrückgang sei. Eine Forschungsarbeit hat nun aber gezeigt, dass der zu frühe Mahdzeitpunkt keineswegs die einzige Ursache für die Bestandsabnahme ist. Die Intensivierung der Graswirtschaft führt nämlich auch zu einer drastischen Verminderung der Vielfalt an Beutetieren. (sb)

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