Wiedehopfprojekt Graubünden

  • Redaktion Naturschutz
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Graubünden zählt neben dem Wallis und dem Tessin zu den letzten Refugien des Wiedehopfs. Innerhalb der Ornithologischen Arbeitsgruppe Graubünden (OAG) besteht seit Februar 2001 eine Arbeitsgruppe Wiedehopf, welche sich damit befasst, den Wiedehopf in Graubünden systematisch zu zählen und ihm unter die Flügel zu greifen, indem sie Nisthilfen aufhängt. Diese Massnahme hat sich im Wallis als sehr hilfreich erwiesen, da dort fast keine natürlichen Baumhöhlen mehr existieren.
Die Nachsuche im Bündnerland im Jahr 2003 ergab Hinweise auf insgesamt fünf Wiedehopf-Bruten. 40 Nistkästen sollen in einem ersten Schritt aufgehängt werden.

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