Westschweizer Elektrizitätswerke wollen Kohlestrom einspeisen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Westschweizer Elektrizitätswerke (EOS) wollen sich an einem neu zu bauenden Kohlekraftwerk im Ausland beteiligen. Die Verhandlungen sind laut der NZZ weit gediehen. Erste Stromlieferungen aus der neuen Dreckschleuder werden für 2012 oder 2013 erwartet. Die EOS erzeugen heute mit ihren Wasserkraftwerken und ihrer Beteiligung am Atomkraftwerk Leibstadt weniger Elektrizität als die Romandie verbraucht. Bezugsrechte für französischen Atomstrom, welche diese Lücke bis jetzt füllen, werden in den nächsten Jahren auslaufen und laut der NZZ nicht erneuert werden.
Die EOS importieren schon ab 2009 rund eine Milliarde Kilowattstunden deutschen Kohlestrom pro Jahr. Später sollen aus dem neuen Kohlekraftwerk weitere rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr hinzukommen. Als Grund für die Verhandlungen gibt die EOS an, dass die Hürden für neue Gaskraftwerke in der Schweiz zu gross seien. Eigentlich wollten die EOS ein neues Gaskraftwerk in Chavalon bauen. (sb)

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