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© Newton grafitti, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Weniger Plastik an den Kassen

  • Cécile Villiger
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Das Parlament verbietet Wegwerf-Plastiksäcke doch nicht. Die Detailhändler Coop und Migros versuchen nun den Verbrauch freiwillig zu senken, sie führen eine Kostenpflicht ein, Lidl verbannt seine Plastiksäcke ganz.

Im Jahre 2012 stimmte das Parlament einem Verbot der Plastiksäcke zu  (naturschutz.ch berichtet). Die Umsetzung scheiterte jedoch. Nun möchte die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz und die Swiss Retail Federation freiwillig den Verbrauch von Einweg-Plastiksäckchen bis spätestens 2018 senken. Migros und Coop möchten dies mit einer Kostenpflicht tun.

Die Genossenschaft Migros Waadt hat bereits 2013 Säckchen zum Preis von 5 Rappen eingeführt. Die Kunden hätten sich schnell an die Änderung gewöhnt, berichtet die Migros und man konnte seither den Verbrauch der Säckchen drastisch reduzieren.

Coop startet am 24. Oktober, die Migros am 1. November mit der Abgabe von Einwegplastiksäcken, die aus recycetem Plastik gegen 5 Rappen. Coop hat sich zum Ziel gesetzt die Zahl der abgegebenen Plastikeinwegsäcke um 80 % zu reduzieren.

Vermehrt sollen Mehrwegtaschen aus Plastik, Papier oder Baumwolle zum Einsatz kommen. Diese weisen bei mehrmaligem Gebrauch die beste Umweltbilanz aus.

Lidl Schweiz verzichtet seit Markteintritt auf Raschelsäckchen. Neu, schafft der Discounter die kostenpflichtige Standard-Plastiktragetasche an der Kasse ab. Ersetzt wird sie durch eine Mehrweg-Tragetasche aus ungebleichtem Papier.

 

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