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Weizenfeld in Pully sabotiert

  • Silvan Kaufmann
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weizen3Auf das Feld mit gentechnisch verändertem Weizen in Pully haben Unbekannte am Dienstag einen Sabotageakt verübt mit dem Ziel, den Versuch zu zerstören.

Am 23. Juni stellte ein Team von Wissenschaftlern beim Feldexperiment in Pully (VD) fest, dass Vandalen Behälter mit unbekannter Flüssigkeit in das Feld geworfen hatten. Im Internet hat ein anonymer Aktivist die «Sabotage-Aktion» für sich beansprucht. Er oder sie will in der Nacht vom 22. Juni die Tat verübt haben.

Mitarbeitende der Agroscope Changins-Wädenswil ACW meldeten den Vorfall der Polizei, die nun ermittelt und den oder die Täter sucht. Ein amtliches Labor untersucht derzeit auch den Inhalt der Behälter. Die Auswertung eventueller Schäden kann, je nach Art der Flüssigkeit, mehrere Tage oder Wochen beanspruchen.

Was genau passiert ist, wissen die Projektverantwortlichen nicht. «Schäden sind keine sichtbar», sagte Arnold Schori, Leiter Ackerpflanzenzüchtung und genetische Ressourcen an der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW), die die Versuche betreut und in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich durchführt.

ETH

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