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Weizen-Freisetzungsversuch bewilligt

  • Eliane Küpfer
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Die Universität Zürich darf einen Freisetzungsversuch mit einer gentechnisch veränderten Weizensorte durchführen, die resistenter gegen Mehltau ist. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat das am 28. Januar 2013 eingereichte Gesuch mittels einer Verfügung bewilligt.

Ziel des Freisetzungsversuchs ist, herauszufinden, wie sich Weizenlinien, deren Resistenz gegen Mehltau (eine Pilzkrankheit) durch gentechnische Veränderungen erhöht wurde, auf freiem Feld verhalten und wie sich diese Resistenz auswirkt. Diese Versuche ergänzen diejenigen, die zwischen 2008 und 2010 im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 59 stattfanden, und dauern maximal fünf Jahre (März 2014 – März 2018). Die Gesuchstellerin muss dem BAFU jedes Jahr vor der Aussaat die Grösse der Versuchsflächen sowie weitere Detailinformationen mitteilen.

Da das Gesuch die Anforderungen nach schweizerischem Recht erfüllt, hat das BAFU den Freisetzungsversuch bewilligt. Gleichzeitig muss die Universität Zürich als Antragstellerin muss eine Reihe von Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit zu garantieren und zu vermeiden, dass sich gentechnisch verändertes Material ausserhalb des Versuchsgeländes verbreiten kann. Diese Auflagen sind mit denjenigen vergleichbar, die bei früheren Versuchen in der Schweiz gemacht wurden.

Bild: Eugen Staab [Public domain], from Wikimedia Commons

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