spuelmittel

Was steckt in unseren Abwaschmitteln?

  • Monika Jung
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spuelmittelDer Schweizer Tierschutz STS und die Stiftung für Konsumentenschutz SKS wollten wissen, wie belastend Abwaschmittel für Tier und Umwelt sind. Das Ergebnis ist ernüchternd: Tierversuche sind kaum ein Thema bei den Herstellern und Anbietern, das Bewusstsein und Informationen fehlen.

Konsumenten und insbesondere Konsumentinnen ist bewusst, dass hinter den schicken Töpfen mit wohlriechenden Cremen der Kosmetikindustrie sehr oft zahlreiche qualvolle Tierversuche stecken. Wenigen ist jedoch bekannt, dass auch in jeder Alltagschemikalie Tierversuche versteckt sind. Es ist anzunehmen, dass jede Substanz in belastenden Tierversuchen getestet worden ist.

Der Schweizer Tierschutz STS und die Stiftung für Konsumentenschutz SKS nahmen deshalb 13 handelsübliche Geschirrspülmittel unter die Lupe. Ziel war es, Transparenz zu erhalten über die Umweltbelastung und die Anzahl durchgeführter Tierversuche, welche hinter diesen im täglichen Gebrauch stehenden Waschmitteln stehen.

Die Erfahrungen waren ernüchternd: Bis auf die Firma Sonett war keine Firma fähig oder willens, die Inhaltsstoffe offenzulegen oder die Frage nach allfälligen Tierversuchen schlüssig zu beantworten. Viele Hersteller und Anbieter kümmert es offenbar kaum, ob, wann und in welchem Umfang die Stoffe an Tieren getestet wurden. In der globalisierten Marktwirtschaft kaufen Hersteller ihre Stoffe überall ein, auch in den USA und in Asien. Das führt dazu, dass kein Hersteller mehr einen Überblick hat, welcher Stoff wann und in welchem Tierversuch getestet wurde oder ob bereits Alternativmethoden für die Testverfahren zum Einsatz kamen.

Auswertung Spülmittel

Schweizer Tierschutz STS

Bild: Schweizer Tierschutz STS

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