Was sind die Energiequellen der Zukunft?

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Da gemäss den Energiegesellschaften ab dem Jahr 2020 die eigenständige Stromversorgung nicht mehr gewährleistet ist, weil verschiedene AKWs abgestellt werden müssen, ist nun die Diskussion um neue Energiequellen lanciert. Dabei scheinen es die Energiegesellschaften (zum Beispiel die Axpo) vor allem auf den Bau eines neuen AKWs abgesehen zu haben – obwohl zum Beispiel die Endlagerung der radioaktiven Abfälle noch nicht einmal annähernd geklärt ist. Dass diese vor allem aus politischen Gründen in der Schweiz und nicht im Ausland stattfinden müsste, zeigt der Tages Anzeiger vom 24. Mai auf. In der Schweiz wird es aber äusserst schwierig sein, eine Lösung zu finden, nachdem die NAGRA am Wellenberg gescheitert ist und in Benken auf grossen Widerstand stösst.
Daneben macht sich der Chef des Bundesamtes für Energie vor allem für neue Gaskraftwerke stark, da diese schnell gebaut wären. Dass Gaskraftwerke allerdings einen hohen CO2-Ausstoss haben (AKWs laut Greenpeace übrigens auch!), scheint ihn nicht weiter zu stören.
Während in der Schweiz anscheinend wieder alle Optionen offen sind, setzen viele Länder heute stark auf erneuerbare Energie wie Sonnenenergie oder Windkraft. Laut Greenpeace und den Grünen ist dies auch für die Schweiz der einzige gangbare Weg. Die Grünen fordern, dass ab 2050 nur noch erneuerbare Energien produziert werden sollen. Auch Umweltminister Moritz Leuenberger und die SP, die sich lange nicht mehr zum Thema geäussert hat, zeigen sich gegenüber neuen AKWs sehr skeptisch.

Links zum Beitrag
Greenpeace Medienmitteilung

Beitrag kommentieren