Braunbär

Waren Giftköder für M13 bestimmt?

  • Corinna von Kürthy
  • 2

Im Bündner Südtal Puschlav sind vergangene Woche zwei mit Rattengift versetzte Fleischköder sichergestellt worden. Ob mit diesen Ködern der im Tal recht unbeliebte Braunbär M13 hätte vergiftet werden sollen, ist momentan noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der WWF ist laut einer Medienmitteilung entsetzt und verurteilt die Aktion aufs Schärfste. Giftköder, wie sie im Puschlav gefunden wurden, führen nicht nur zu einem sehr qualvollen Tod. Sie gefährden zudem neben M13 auch andere Waldtiere und auch Hunde. Glücklicherweise wurden die Köder jedoch rechtzeitig entdeckt, sodass weder M13 noch andere Tiere vergiftet wurden. Warum gerade letzte Woche Giftköder im Puschlav ausgelegt wurden, ist für den WWF schwer nachvollziehbar, da sich M13 in den letzten Wochen recht ruhig verhielt und weder Schafe gerissen, noch sonstige Schäden angerichtet hatte. Leider zeigen die vergifteten Köder wieder einmal deutlich, dass es in der Schweiz noch sehr viel mehr Aufklärungsarbeit braucht, damit ein Zusammenleben von Bär und Mensch wieder möglich wird.

Weitere Informationen

Bild:  High Contrast [CC-BY-3.0-de] via Wikimedia Commons

2 Kommentare

  • Schaub

    Lasst die Tiere einfach leben.Ohne Tiere wären wir heute auch nicht so weit gekommen.

    Antworten
  • j.s.

    Wieso sind die Menschen sooo blöd und sehen das abschiessen als einzige Lösung…
    Sucht doch besser etwas anderes, damit alle Leben können..also auch der Bär. Meiner Meinung nach sind die Tiere heute nicht mehr weniger Wert als ein Mensch! Sieht das endlich mal ein…

    Antworten

Beitrag kommentieren