© Prix Rando Sonderpreis Lötschberger Projektfoto: Matthias Pfammatter
© Prix Rando Sonderpreis Lötschberger Projektfoto: Matthias Pfammatter

Wanderwege mit dem Prix Rando 2014 ausgezeichnet

  • Nicole Wabersky
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Der Verband Schweizer Wanderwege hat am 10. Mai 2014 bei einer feierlichen Preisverleihung auf dem Berner Hausberg Gurten zum vierten Mal den Prix Rando verliehen. Die Schweizer Wanderwege und das Bundesamt für Strassen ASTRA setzen sich mit der Auszeichnung für eine hohe Qualität von Wanderwegen ein.

Dreiviertel der Schweizer Bevölkerung nutzt Wanderwege zum Spazieren, Wandern, Joggen und für andere Aktivitäten: Sie schätzt dabei abwechslungsreiche Linienführungen, hartbelagsfreie Oberflächen und durchgehende, einheitliche Wegweisung. Die Schweizer Wanderwege und das ASTRA haben daher sieben Ziele bestimmt, um die Qualität dieser bedeutenden Freizeitinfrastruktur zu sichern und zu verbessern.

Insgesamt hat die Jury drei Projektträger und ihre kürzlich erstellten Wanderweg-Infrastrukturen mit dem Prix Rando Hauptpreis gewürdigt: den Vier-Quellen-Weg im Gotthardmassiv, den Flimser Wasserweg «Trutg dil Flem» sowie den Seeuferweg bei Wädenswil am Zürichsee.

Der Sonderpreis für hartbelagsfreie Wanderwege ehrt ein Qualitätsziel, das den Schweizer Wanderwegen und Wandernden besonders am Herzen liegt: Wanderwege mit natürlichen Wegoberflächen – ohne Asphalt oder Beton. Der Prix Rando Sonderpreis geht an den erweiterten Lötschberger Wanderweg, welcher Wandernde neuerdings auf Wegen mit natürlicher Oberfläche von Lalden nach Brig führt.

Mit dem Fördergeld können laut Mitteilung Trägerschaften ihre familienfreundlichen Wegprojekte fertig stellen. Der NIVEA-Förderpreis ist im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Schweizer Wanderwegen und NIVEA Schweiz entstanden und wird 2014 zum zweiten Mal verliehen. Vom Fördergeld des NIVEA-Förderpreises profitieren der Alpenflora-Erlebnisweg bei Savognin, der Rundweg Corbetta im Kanton Freiburg sowie der Steinbockpfad im St. Gallischen Weisstannental.

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