Waldbrand

Waldbrand in Visp: Grösstenteils Schutzwald betroffen

  • Dominique Haiden
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800px-Waldbrandgoslar20030811Der am 26.April 2011 in Visp ausgebrochene Waldbrand betrifft, wie das Bundesamt für Umwelt BAFU mitteilt, hauptsächlich Schutzwald. Der Brand ist eine Folge der anhaltenden grossen Waldbrandgefahr in der Schweiz (naturschutz.ch berichtete). Das BAFU rät darum weiterhin zu grösster Vorsicht im Umgang mit Feuer und zur strikten Einhaltung der kantonalen Feuerverbote.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat am Mittwoch, 27. April 2011, den Waldbrand analysiert, der am Tag zuvor in Visp ausgebrochen ist. Nach einer ersten Einschätzung ist in Visp grösstenteils Schutzwald betroffen. Flächenmässig wurde mehr Schutzwald in Mitleidenschaft gezogen als beim Waldbrand von Leuk im Jahr 2003, der insgesamt deutlich grössere Ausmasse hatte als bislang der Waldbrand von Visp.

Wie das Ereignis in Visp zeigt, ist die Waldbrandgefahr in der Schweiz nach wie vor sehr hoch. Die wenigen Niederschläge über Ostern sowie der angekündigte Regen der kommenden Tage werden die Waldbrandgefahr nicht mindern. Das Bundesamt für Umwelt hat in den letzten Tagen wiederholt auf die Waldbrandgefahr und die kantonalen Massnahmen oder Feuerverbote hingewiesen. Das BAFU rät nach wie vor dringend zur strikten Einhaltung der kantonalen Feuerverbote (siehe Übersicht: www.bafu.admin.ch/waldbrandgefahr) und zu grösster Vorsicht mit Feuer an Orten im Freien, wo das Feuern nicht verboten ist.

Weitere Informationen

Bundesamt für Umwelt BAFU

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