Vor lauter Licht sind kaum mehr Sterne zu sehen

  • Redaktion Naturschutz
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Vor allem in städtischen Gebieten steigen die Lichtemissionen stetig. Über Zürich sind selbst bei klarem Nachthimmel nur noch die hellsten Sterne mit blossem Auge auszumachen, und das Teleskop der Urania-Sternwarte dringt immer weniger in die Tiefen des Weltalls vor.

Die Organisation Dark Sky Switzerland hat für Zürich bei den Lichtemissionen einen jährlichen Zuwachs von neun Prozent errechnet. Als die Stadt Zürich mit ihrem Plan Lumière ein neues Beleuchtungskonzept erarbeitete, zog sie Experten von Dark Sky bei. Der Plan Lumière soll dazu führen, «dass man weniger, aber gezielter beleuchtet», sagt Urs Spinner vom Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Die wichtigsten Grundsätze gegen die Lichtverschmutzung seien ins Konzept integriert worden, sagt Schwarz von Dark Sky. Doch bei der Umsetzung habe es nicht überall geklappt. So seien bei einem Pilotversuch im Quartier Oerlikon Lampen installiert worden, die von unten nach oben leuchteten statt umgekehrt. (kk)

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