Vögel füttern im Winter

  • Stefanie Pfefferli
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Mit dem ersten Schneefall beginnt für viele Vögel eine harte Zeit. Zwar sind Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, gut an die harschen Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Bei der Winterfütterung sollten allerdings einige wichtige Punkte beachtet werden.

Gärten naturnah gestalten
Weil die Winterfütterung in der nächsten Umgebung von Häusern stattfindet, profitieren vor allem Vögel, die sich mit der Anwesenheit des Menschen arrangiert haben. Entscheidend für den ganzjährigen Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung vielfältiger und gesunder Lebensräume. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für die natürliche Vielfalt vor der eigenen Tür.

Erleben – Kennen – Schützen
Futterhäuschen und Meisenknödel bieten insbesondere Kindern reizvolle Einblicke ins Leben einheimischer Wildvögel. So können das Interesse und die Freude an der Natur rund ums Haus geweckt und der Grundstein für ein späteres Natur- und Umweltbewusstsein gelegt werden. Auch deshalb ist ein massvolles und sachgerechtes Füttern der Vögel im Winter durchaus sinnvoll.

Sachgerechte Winterfütterung erfüllt die folgenden Punkte:

  • Futterplatz an einem übersichtlichen Ort mit Deckungsmöglichkeiten in der Umgebung anlegen
  • Fütterung bei Dauerfrost, Eisregen oder anhaltend geschlossener Schneedecke
  • Nur bewährte Futtermischungen für Körnerfresser bzw. Weichfresser anbieten, zusätzlich kommen Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Baum- und Haselnüsse sowie Fett in Frage; Getreidekörner sind unbeliebt; Mischungen mit Ambrosia-Samen sind zu vermeiden
  • Futter täglich frisch anbieten, morgens möglichst vor Sonnenaufgang sowie bei Bedarf am Nachmittag ca. 2 Stunden vor der Dämmerung
  • Futter trocken halten und vor Schmutz und Kot schützen, den Futterplatz täglich reinigen.

 

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