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Virtuelles Wasser einsparen

  • Eliane Küpfer
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Wie naturschutz.ch diese Woche berichtete, findet heute der internationale Tag des Wassers statt. Wasser ist eine knappe Ressource, weshalb wir sparsam damit umgehen sollten. Im eigenen Haushalt Wasser zu sparen ist zwar hilfreich, kann aber das Ziel verfehlen, da schlecht durchflutete Rohre extra gespült werden müssen, wie die Mainpost berichtete.

Nach offizieller Statistik verbraucht jede/r Schweizer/in 162 Liter Wasser am Tag. Laut WWF Schweiz konsumieren wir tatsächlich jedoch rund 4200 Liter Wasser am Tag. Dabei handelt es sich um virtuelles Wasser, also Wasser das zur Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln, Kleidung und Konsumgütern eingesetzt wurde bevor sie im Laden stehen. Ein Beispiel ist Kaffee: hier werden vom Anbau bis zur Reifung der Bohnen 140 Liter Wasser benötigt um eine Tasse von 125 Milliliter Kaffee zu produzieren. Wichtig ist es daher darauf zu achten virtuelles Wasser einzusparen, beispielsweise indem wir saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen, die meist ohne künstliche Bewässerung auskommen. Damit wird gleichzeitig auch Wasser im Ausland eingespart, wo es ein knappes Gut ist.

Der Klimawandel droht die Wasserknappheit auf globaler Ebene zu vergrössern und wird damit auch soziale Probleme in wirtschaftlich schwachen Regionen verstärken. Daher ist es wichtig, dass wir gleichzeitig nach globalen Lösungen für die gemeinsame Wassernutzung suchen.

Bild: dap997  [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons

Weitere Informationen

WWF Schweiz: Der Wasserfussabdruck

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