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Verleihung des Binding Waldpreises 2014

  • Nicole Wabersky
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Am 8. Mai 2014 wurde in Basel der Binding Waldpreis, mit 200‘000 Franken der höchstdotierte Umweltpreis der Schweiz, an die Waldpflegegenossenschaft Schwändeliflue aus Flühli (LU) verliehen.

„Die Waldpflegegenossenschaft Schwändeliflue handelt genau so, wie es auch ein anderer Preis honorierte: Der Nobelpreis für Wirtschaft belohnte 2009 Elinor Ostroms Theorie ‚Governing the Commons‘.“ So begann der bekannte Autor und Kolumnist Beat Kappeler seine Festrede zum Binding Waldpreis 2014. Jenseits von Staat und Privatisierung seien Genossenschaften ein „dritter Weg“ für eine effiziente Bewirtschaftung von so genannten Allmenden, von gemeinschaftlichem Eigentum.

Das Beispiel Schwändeliflue zeigt, dass Privatwald, der kollektiv bewirtschaftet und gepflegt wird, grosses Potential aufweist. Die gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit in Flühli kann andern privaten Waldeigentümern als Beispiel dienen. Die Waldpflegegenossenschaft erhält deshalb den diesjährigen Binding Waldpreis, der zum Thema „Potential Privatwald“ ausgeschrieben war.

Weitere Informationen zum Bindung Waldpreis
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Sophie und Karl Binding Stiftung

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