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Die Blumen blühen aufgrund des warmen Winters zu früh. Es könnte noch zu Überraschungen kommen. | © A_Peach, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Vegetation blüht vier Wochen früher

  • Amanda Buol
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Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling und somit wird Winter-Bilanz gezogen: Die Temperaturen waren zu frühlingshaft und der Niederschlag sehr hoch auf der Alpennordseite. Dies zeigt sich auch bei den Pflanzen.

Wie MeteoSchweiz berichtet, zeichnet sich einer der wärmsten Winter seit Messbeginn ab. So sei, unter Einbezug der Prognosen, ein Temperaturüberschuss von 2.6 Grad gegenüber der Norm 1981-2010 zu erwarten. Gemittelt wurde über die drei Wintermonate Dezember bis Februar. Dieser Wert entspreche dem Rekordwinter 2006/2007.

Nach einem sehr trockenen Dezember waren der Januar und der Februar auf der Alpennordseite sehr Niederschlagsreich, wie die MeteoSchweiz schreibt. So fielen teilweise bis zu 30 Prozent mehr Regen und Schnee gegenüber der Norm 1981-2010. Auf der Alpensüdseite und in den Alpen lag der Niederschlag jedoch unter dem Mittelwert.

Die milden Temperaturen im Winter bemerkte auch die Vegetation. Denn bereits im Januar konnten die ersten blühenden Haselsträucher beobachtet werden. Dies sei die früheste Haselblüte seit Messbeginn, so MeteoSchweiz. Im Vergleich zum Mittel sind die Pflanzen vier Wochen zu früh. Es blühen bereits jetzt Schneeglöckchen, Huflattich sowie Märzenglöckchen. Und an einigen Orten spriesse auch bereits Bärlauch.

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