Zweitwohnungen heizen die Immobilienpreise in Bergregionen an. Sie tragen jedoch auch dazu bei, dass die Autokolonnen in den Ferienorten weiter anwachsen, so der VCS Verkehrs-Club der Schweiz. Auch er unterstützt die Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!», die am 11. März vors Volk kommt.
Die zahlreichen Freizeitausflüge, welche die Schweizerinnen und Schweizer unternehmen, sind ein wichtiger Grund für die stetig wachsenden CO2-Emissionen des Strassenverkehrs. Ein wichtiger Faktor sind dabei Zweitwohnungen: Sie tragen erheblich dazu bei, dass Ausflügler aus dem Mittelland öfters ihre Residenz in den Bergen besuchen und so zusätzlichen Verkehr generieren. Sie tragen ausserdem zu überhöhten Immobilienpreisen bei und verdrängen die Einheimischen. So der VCS in seiner aktuellen Medienmitteilung. Er hat deshalb die Ja-Parole zur Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!» beschlossen.
www.verkehrsclub.ch
www.zweitwohnungsinitiative.ch
Bild: Roland Zumbühl (Picswiss), Arlesheim (Wikimedia Commons)
Guten Tag.
Ich besitze seit über 20 Jahren eine Zweitwohnung die ich pro Jahr zirka 5 bis 6 Monaten selber benutze.
Falls die Initiative angenommen wird können dann meine Zweit-Wohnungen immer noch
als Zweit-Wohnungen verkauft werden?
Wenn Ja unter welchen Bedingungen
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Ernst von Allmen
Nyon