VCS im Rampenlicht der Medien

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Seit Wochen ist in den Medien fast täglich über den VCS zu lesen. Im Fokus sind einerseits die Zürcher Sektion, die sich mit ihrem Rekurs gegen das geplante Zürcher Fussballstadion bei vielen Fussballfreunden unbeliebt gemacht hat, sowie die Entschädigungszahlungen, die verschiedene VCS-Sektionen bei Rekursen angenommen haben.
Verschiedene Umweltverbände haben mitgeteilt, dass sie den kompromisslosen Umgang der Zürcher VCS-Sektion mit dem Verbandsbeschwerderecht nicht vernünftig finden, auch wenn er nicht rechtswidrig ist. Dies vor allem deshalb, weil der Zürcher Stadionstreit zu weiteren Diskussionen über die Legitimation des Beschwerderechts, das seit Monaten unter starkem Beschuss ist, führt. Wenn das Verbandsbeschwerderecht abgeschafft würde, ginge den Umweltverbänden ein wichtiges Instrument verloren.
Vor ein paar Wochen gelang auch an die Öffentlichkeit, dass einige VCS-Sektionen bei Rekursen gegen Bauvorhaben (nicht rechtswidrige) Entschädigungszahlungen von Investoren annahmen. Die VCS-Zentrale versprach darauf, Transparenz zu schaffen und die Zahlungen offen zu legen. Nun wurde bekannt, dass die Sektionen aus verschiedenen Gründen die Zahlen vorerst unter Verschluss behalten. Wann die Öffentlichkeit über die Zahlungen informiert wird, ist im Moment nicht bekannt.

Beitrag kommentieren