© Graham Horn [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons
© Graham Horn [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

VCS gibt Tipps für einen sicheren Schulweg

  • Nicole Wabersky
  • -

Mehrere hunderttausend Deutschschweizer Primarschulkinder begeben sich ab Mitte August wieder auf den Schulweg. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz empfiehlt den Eltern, ihre Kinder zu Fuss zur Schule zu schicken. Nur so lernen sie, sich sicher im Verkehr zu bewegen und mögliche Gefahren zu erkennen.

Der Schulweg wird für Kinder immer anspruchsvoller: Der motorisierte Verkehr wächst ständig. 2013 waren bereits rund 4,3 Millionen Personenwagen auf unseren Strassen unterwegs. Gleichzeitig werden die Wege durch Schulhauszusammenlegungen länger.

Besorgte Eltern fahren ihre Kinder deshalb immer wieder mit dem Auto zur Schule. Einen Dienst erweisen sie ihnen damit aber nicht. Auf dem Schulweg machen Kinder nicht nur erste Schritte in die Selbständigkeit. Sie erwerben auch die Verkehrskompetenz, die sie in der Freizeit benötigen.

Eltern begleiten ihre neu eingeschulten Kinder in einer ersten Phase sinnvollerweise zu Fuss zur Schule. Eine weitere Lösung stellt der Pedibus dar (www.pedibus.ch). Bei schwierigen Schulwegen können sich Eltern an die Gemeinde wenden. Diese sind dafür verantwortlich, sichere Schulwege zu gewährleisten.

Die neun Tipps des VCS für einen sicheren Schulweg sind laut Mitteilung:

  1. Wählen Sie nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg.
  2. Legen Sie den Schulweg mit Ihrem Kind schon vor dem ersten Schultag mehrmals zurück.
  3. Besprechen Sie mit Ihrem Kind mögliche gefährliche Situationen, damit es diese erkennt.
  4. Wenn es die Verkehrssituation nicht zu lässt, dass Ihr Kind alleine zur Schule geht, begleiten Sie es zu Fuss. So wird es mit der Zeit lernen, den Weg selbständig zurück zu legen.
  5. Kleiden Sie Ihr Kind so, dass es gut sichtbar ist.
  6. Schicken Sie Ihr Kind frühzeitig auf den Weg, damit es nicht zur Schule hetzen muss.
  7. Schärfen Sie Ihrem Kind ein, nie mit fremden Leuten mitzugehen.
  8. Wenn möglich sollte Ihr Kind mit Kolleginnen oder Kollegen zur Schule gehen.
  9. In Notsituationen sind «Rettungsinseln» wertvoll.

Beitrag kommentieren