Leimbach Albis Baldern Zersiedelung

„Unsere Heimat verliert ihr Gesicht“

  • Nora Kieselbach
  • -

Der Nationalrat lehnte an seiner gestrigen Session die Landschaftsinitiative mit 114 zu 72 Stimmen bei einer Enthaltung ab, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID berichtet. Die Politiker wollen den Schutz der Landschaft lieber mit einer Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) sicherstellen.

Die Initiative „Raum für Mensch und Natur“ (Landschaftsinitiative) verlangt ein 20-jähriges Moratorium für die Einzonung von neuem Bauland: Statt auf der grünen Wiese soll lieber verdichtet gebaut werden. Kritiker der Initiative monierten unter anderem, dass durch die Initiative Kantone bestraft würden, die haushälterisch mit dem Boden umgegangen sind und solche belohnt würden, die grosse Reserven ausgeschieden haben.

Das Parlament wird noch in dieser Session über die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes befinden. Nach dieser sollen künftig die Kantone nur noch Bauzonenreserven für 15 Jahre haben dürfen, überschüssige Reserven müssten zurückgezont werden. Sollte die Gesetzesrevision in Kraft treten, haben die Initianten der Landschaftsinitiative den Rückzug der Initiative angekündigt.

Landschaftsinitiative

Bild: Roland zh (Wikimedia Commons)

mountain wilderness

Beitrag kommentieren


Naturschutz.ch-Newsletter abonnieren!