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Umweltverschmutzung lohnt sich nicht

  • Dominique Haiden
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800px-Yangzi_river_ship_yard_on_river_bankGreenpeace hat letzte Woche einen Bericht über die Kosten der Wasser-Verschmutzung durch die Industrie veröffentlicht und damit eine internationale Wasserschutz-Kampagne lanciert. Anhand von Beispielen aus aller Welt zeigt der Greenpeace-Bericht „Hidden consequences, the costs of Industrial water pollution on people, planet and profit“ wie die Industrie mit oft hochgiftigen Chemikalien für die Bevölkerung lebenswichtige Gewässer verschmutzt.

Weltweit pumpt die Industrie gefährliche Abwässer in für die dortige Bevölkerung lebenswichtige Flüsse und Gewässer. Die Chemikalien sind oft hochgiftig, langlebig und reichern sich in Sedimenten sowie in der Nahrungskette an. Dies hat verheerenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt, auch die Kosten sind laut Greenpeace noch kaum internalisiert.

Mit der Kampagne will Greenpeace auch erreichen, dass die schlimmen Fehler, welche die Industrienationen in der Vergangenheit in punkto Umweltverschmutzung begangen haben, in den Ländern des Südens nicht wiederholt werden. Als abschreckendes Beispiel dafür, dass sich Umweltverschmutzung nicht auszahlt, dienen auch die Schweizer Chemiemülldeponien der Basler Chemiekonzerne, welche nun zu enormen Kosten totalsaniert werden müssen.

In einer digitalen Zeitschrift kann man online alle Highlights, Fotos und Videos des neusten Greenpeace-Berichts anschauen und anhand von Beispielen aus aller Welt erfahren was die tatsächlichen Kosten der industriellen Wasserverschmutzung für Mensch, Umwelt und Wirtschaft sind.

Weitere Informationen

Greenpeace Schweiz

Bild: Richard Chambers (Wikimedia Commons)

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