Umweltverbände fordern Aufhebung der Gebirgslandeplätze in Schutzgebieten

  • Redaktion Naturschutz
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Ein Entwurf des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL zur Überprüfung der Gebirgslandeplätze sorgt bei den Umweltverbänden für Furore. 2002 hatte das BAZL vom Bundesrat den Auftrag erhalten, das Netz der 42 Schweizer Gebirgslandeplätze zu überprüfen und bei Umweltkonflikten Massnahmen zu ergreifen. Zu den offenen Punkten gehört auch die Frage, ob und in welchem Ausmass das Heliskiing erlaubt bleiben soll.
Umweltverbände wie Mountain Wilderness sehen in dem Entwurf des BAZL nun einen Blankocheck für die touristische Fliegerei. Sie kritisieren auch, dass das BAZL den Entscheid über Gebirgslandeplätze in kantonale und regionale Hand legen möchte. Heftig kritisiert wird auch die Möglichkeit, konfliktreiche Landeplätze zu verschieben oder durch andere zu ersetzen. Die Umweltverbände fordern die Aufhebung der 22 Gebirgslandeplätze, die in Schutzgebieten liegen, und die Abschaffung des Heliskiings in der Schweiz. (sb)

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