Auf der Foto zu sehen (v.l.): Dr. Jost Schumacher, Stiftungsratspräsident Schweizerische Umweltstiftung; Sebastian Moos, Projektleiter Wildnis mountain wilderness Schweiz; Dr. Katharina Conradin, Geschäftsleiterin mountain wilderness Schweiz
Auf der Foto zu sehen (v.l.): Dr. Jost Schumacher, Stiftungsratspräsident Schweizerische Umweltstiftung; Sebastian Moos, Projektleiter Wildnis mountain wilderness Schweiz; Dr. Katharina Conradin, Geschäftsleiterin mountain wilderness Schweiz

Umweltpreis ehrt Engagement für den Schutz der Wildnis

  • Mélanie Guillebeau
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Vergangenen Freitag durfte die Alpenschutzorganisation mountain wilderness Schweiz den Schweizerischen Umweltpreis entgegennehmen. Mit der Verleihung des Preises wurde ihre Wildniskampagne, die den nachhaltigen Schutz unserer Wildnis anstrebt, gewürdigt. 

Die Schweizerische Umweltstiftung hat letzten Freitag 19. Mai den Schweizerischen Umweltpreis in Luzern vergeben, mit welchem jährlich Privatpersonen, Firmen und Organisationen für ihr Umwelt-Engagement gewürdigt werden. An der diesjährigen Verleihung standen Projekte, die sich für Biodiversität, Klima und Ressourcen einsetzen im Zentrum.

„Eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz sind die vielen klugen Köpfe, die mit ihren innovativen Ideen immer wieder neue Lösungen für drängende Probleme entwickeln“, betonen die Veranstalter bei ihrer Ausschreibung. 

Wildnis zunehmend unter Druck

In der Kategorie Organisationen und Institutionen wurden dieses Jahr vier Nominationen ausgesprochen: mountain wilderness Schweiz (Bern), Biovision (Zürich), Pro Natura (Basel) und das Smaragdgebiet Oberaargau (Langenthal). Als glücklicher und verdienter Sieger konnte mountain wilderness Schweiz den Preis entgegennehmen. Die Organisation wurde damit für ihr Engagement für den langfristigen Schutz unserer Wildnis geehrt. Wildnis werde in den nächsten Jahren noch relevanter sein als heute, heisst es in der Medienmitteilung der Schweizerischen Umweltstiftung, die den Preis vergibt. Der Druck auf unerschlossene Räume nehme ständig zu, zum Beispiel durch Tourismus oder Energiewirtschaft, heisst es in der Mitteilung weiter.

„Für uns als kleine Organisation ist dieser Preis besonders wichtig. Er bestärkt uns darin, dass Wildnis ein zentrales Thema ist, für das wir uns mit Herzblut einsetzen“, so Sebastian Moos, Projektleiter Wildnis bei mountain wilderness Schweiz.

Preisgeld kommt Wildnisprojekt zugute

Der Umweltpreis ist mit einer Preissumme von 10’000 Franken dotiert. Dies ist für die kleine Alpenschutzorganisation ein essenzieller Beitrag, der in die Weiterführung der Wildniskampagne investiert wird. So soll es laut Sebastian Moos von mountain wilderness Schweiz „auch zukünftig Gebiete in der Schweiz geben, die frei von grösserer Infrastruktur sind und in denen die natürlichen Prozesse frei und ungestört ablaufen können.“

Medienmitteilung von mountain wilderness Schweiz. 

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