Umweltorganisationen beanstanden geplanten Abbau der Umweltforschung

  • Redaktion Naturschutz
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Erst vor einer Woche erhielt der Bundesrat für die Umsetzung seiner Nachhaltigkeits-Strategie von den Umweltverbänden ungenügende Noten. In der heute veröffentlichten Botschaft über die „Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2008-2011“ (kurz BFI-Botschaft) geht die Landesregierung nochmals einen Schritt zurück in Richtung Abbau ihrer Nachhaltigkeits-Strategie. Der WWF, Pro Natura und Greenpeace beanstanden, dass in der vorliegenden Botschaft die geplanten Forschungsmittel vorab in den Bereichen Umwelt, Energie, nachhaltiger Verkehr und Raumplanung gegenüber dem letzten Budget um 36 Prozent, von 316 Mio. auf 202 Mio. Franken, reduziert werden.
Dieser Abbau widerspreche der früheren Vision des Bundesrates einer 2000-Watt-Gesellschaft und löse die internationalen Verpflichtungen der Schweiz nicht ein, wie sie im Kyoto-Protokoll und in den Zielen der UN-Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung 2005-2014“ festgelegt seien, schreiben die Organisationen. (sb)

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