Umweltkommission diskutiert über Holz und CO2

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Das Kyoto-Protokoll und die CO2-Reduktion sind in aller Munde. So auch in der nationalrätlichen Umweltkommission, die sich mit einer vom Ständerat gutgeheissenen Motion des Obwaldners Hans Hess zu beschäftigen hatte. Der FDP-Politiker möchte verbautes Holz in der CO2-Rechnung der Schweiz anrechnen lassen. Es sei gut, möglichst viel Holz zum Bauen zu verwenden. Dadurch würde dem natürlichen Kreislauf Kohlenstoff entzogen, und im Wald könne nachwachsendes Holz gleichzeitig neues CO2 binden. Ebenso sei Holz den fossilen Energieträgern als Heizmaterial vorzuziehen. Umstritten ist jedoch, ob es Unternehmern nach Einführung einer allfälligen CO2-Abgabe erlaubt sein soll, ihren Holzverbrauch als CO2-Senkung anzurechnen.

Beitrag kommentieren