Mikroplastasarp

Umweltfeindliches Mikroplastik

  • Nicole Wabersky
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Jeden Tag werden Plastikkügelchen benutzt, in Duschgelen, Cremes oder Zahnpasta. Die Größe kann zwischen Millimetern bis Nanometern variieren. Dabei sind diese Kügelchen nicht ungefährlich. Wie im Artikel vom BUND berichtet, verbleiben diese Plastikkügelchen in der Umwelt, gelangen so in die Flüsse und dem Meer und werden dort von den Organismen aufgenommen.

Hierbei unterscheidet der BUND in seinem Artikel zwischen „primärem und sekundärem Mikroplastik“. Bei ersterem handelt es sich um kleine Kügelchen aus der Kosmetika, welche nicht durch ein Klärwerk ausgesiebt werden können. Bei der zweiten Form sind es Rückstände zersetzter Kunststoffteile.

Laut dem Artikel vom BUND nehmen die Meeresorganismen nicht nur die Partikel, sondern auch die angehefteten Schadstoffe mit auf, was in Muscheln, Fischen und Seehunden schon festgestellt wurde. Wenn diese Teilchen aufgenommen werden, können sie bei den Organismen zum Tod führen, weil sie sich im Magen sammeln und somit keinen Platz mehr für echte Nahrung lassen. Auch können diese Mikroplastikkügelchen bei den Meeresorganismen Unfruchtbarkeit hervorrufen, Tumore verursachen und das Hormonsystem beeinflussen, wie der BUND in seinem Artikel berichtet. Schlussendlich nehmen auch wir diese Partikel über unsere Nahrung auf. Aus diesen Gründen sollte man laut BUND auf Produkte, die solche Mikroplastik enthalten verzichten. Hierzu hat der BUND eine Liste zusammengestellt, auf welcher man sieht, welche Produkte Plastik enthalten und vermieden werden sollten.

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Bild: Dantor (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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