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Umfrage: Schweizer wollen Recycling optimieren

  • Eliane Küpfer
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Die Schweiz ist weltweit ein Vorbild im Recycling. Von Glas, PET-Flaschen, Batterien, Elektrogeräten, Konserven- und Aluminiumdosen über Kleider, Leuchtmittel und Grüngut bis zu Sonderabfällen und Kaffeekapseln aus Aluminium trennt die Schweiz wiederverwertbare Wertstoffe außerordentlich vorbildlich vom Abfall. Eine repräsentative Umfrage der Dachorganisation Swiss Recycling vom März 2013 zeigt welchen Bereichen die Schweizer Bevölkerung bereit ist, die Recycling-Ergebnisse weiter zu verbessern.

Optimierungsbedarf gibt es bei Kunststoffen. Die Möglichkeiten diese zu  rezykliert sind in der Schweiz bislang noch sehr beschränkt. Daher fordern 60 Prozent der Befragten mehr Sammelstellen für Kunststoffe – gefolgt von Entsorgungsmöglichkeiten für Getränkekartons (45 Prozent) und Leuchtmittel (42 Prozent).

„Kleinere und rezyklierbare Produkteverpackungen.“ So lauten 72 Prozent der Antworten auf die Frage, wie mit Recycling die Abfallverbrennung weiter reduziert werden soll. Über ein Drittel der Befragten wünschen sich auf den Verpackungen zudem mehr Informationen über deren umweltgerechte Entsorgung. Der bestehende Mix aus Rückgabemöglichkeiten wie Detailhandel, zentrale Sammelstelle, Quartiersammelstelle sowie Abholdienst wird geschätzt.

Wichtigstes Argument für die Abfalltrennung ist für die Bevölkerung die Rohstoffknappheit. Als nächstes ist den Leuten wichtig, dass sie durch die Separatsammlung ihre Abfallmenge um die Hälfte reduzieren können. Der drittwichtigste Grund, weshalb in der Schweiz rezykliert wird, ist die Energieeinsparung und CO2-Reduktion, welche im Vergleich zum Abbau und Import von neuen Rohstoffen erzielt wird.

Im Moment läuft von Swiss Recycling die Kampagne „ich trenne“, wie Naturschutz.ch berichtete. In verschiedenen Aktionen gibt es tolle Preise zu gewinnen.

Bild: Jorge [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Swiss Recycling

Aktion von Swiss Recycling: ich trenne!

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