105 Tonnen Elfenbein wurden verbrannt. | © African Wildlife Foundation / Peter Chira (Screenshot Facebook)
105 Tonnen Elfenbein wurden verbrannt. | © African Wildlife Foundation / Peter Chira (Screenshot Facebook)

Über 100 Tonnen Elfenbein verbrannt

  • Amanda Buol
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In Kenia wurden 105 Tonnen Elfenbein verbrannt. Damit möchte das Land ein Zeichen gegen die Wilderei setzen.

In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Elfenbein immer mehr. Besonders in den Asiatischen Ländern ist es sehr begehrt. Dafür werden jährlich bis zu 20’000 Afrikanischen Elefanten durch Wilderer getötet, schreibt die African Wildlife Foundation (AWF). Aber nicht nur Elefanten, sondern auch Nashörner sind ein Objekt der Begierde.

Um ein Zeichen gegen die Wilderei zu setzen, griffen die Behörden von Kenia und die AWF zu drastischen Massnahmen. 105 Tonnen Elfenbein und eine Tonne Rhinozeros-Hörner wurden verbrannt. Dabei entspricht das Gewicht des verbrannten Elfenbeins etwa 16’000 Hörnern von 8’000 getöteten Elefanten und hätten auf dem Schwarzmarkt, laut NZZ, einen Wert von 100 Millionen Franken. Die wertvolleren Hörner des Nashorns wären 76 Millionen Franken wert gewesen.

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