trockenheit

Trockenheit frühzeitig erkennen

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas. Trotzdem kann es zu Wasserengpässen kommen, schreibt die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Daher beschloss der Bundesrat im November 2012 mehrere Massnahmen um sicherzustellen, dass in Trockenzeiten die Wasserressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden. Unter anderem gab er dem Bund den Auftrag, den Aufbau eines Früherkennungssystems zu prüfen.

Seit Juni 2013 ist der Prototyp der Informationsplattform trockenheit.ch im Testbetrieb. Die Plattform bietet für Wassernutzer ein breites Spektrum an Informationen, Daten und Prognosen zur Trockenheit: Wie viel Wasser führen die Flüsse, wie gross ist das Niederschlagsdefizit, wie sieht es mit der Bodenfeuchte oder auch mit der Trockenheit im Wald aus.

Entwickelt wurde die Plattform von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zusammen mit Partnern der ETH Zürich, den Universitäten Zürich und Freiburg im Breisgau mit Unterstützung der Bundesämter BAFU und MeteoSchweiz.

Aus nationaler Sicht wird die Schweiz auch in Zukunft genügend Wasser zur Verfügung haben. Die Klimaerwärmung kann jedoch vermehrt zu Wasserknappheit führen – wenn auch nur räumlich und zeitlich begrenzt. Mit der neuen Plattform „trockenheit.ch“ ist eine Grundlage geschaffen, damit sich betroffene Wirtschaftszweige frühzeitig informieren und ihre Produktionsprozesse rechtzeitig anpassen können.

 

Hier geht’s zur Plattform

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