© Eric Schmuttenmaer, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Todesfälle steigen wegen Luftverschmutzung

  • Amanda Buol
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Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass jährlich mehr als sechs Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben, Tendenz steigend. Es ist dringend nötig, die Luftqualität zu verbessern.

Schmutzige Luft ist schlecht für unseren Körper. In den Atemwege werden Schadstoffpartikel abgelagert und führen zu Lungenerkrankungen und Atemnot. Aktuell sterben an den Folgen der Luftverschmutzung 6.5 Millionen Menschen jährlich. Wird die Luftqualität nicht verbessert, könne die Sterberate weiter ansteigen, warnt die Internationale Energieagentur.

Zwar sei mittlerweile überall bekannt, dass die Luftverschmutzung schlecht für die Gesundheit ist, trotzdem seien zahlreichen Nationen weit entfernt von einer guten Lösung, so die IEA in ihrem Report „Energy and Air Pollution“. Dadurch werden die Auswirkungen des globalen Gesundheitsrisiko verstärkt. Mittlerweile sei die Luftverschmutzung das viertgrösste Gesundheitsrisiko, nach Bluthochdruck, Rauchen und schlechter Ernährung.

Bis 2040 sollen zwar die Emissionen sinken, jedoch muss eine pragmatische Strategie zwischen dem Energiebedarf und dem Bedarf an sauberer Luft in Einklang gebracht werden. Denn insbesondere die Produktion von Energie, wie die Verbrennung von Brennstoffen, trägt zur Luftverschmutzung bei.

Nun sei Handeln angesagt, so die IEA. Insbesondere in der Energiepolitik und -Wirtschaft könne man etwas bewegen. Mit einer emissionsenkenden Strategie könne man auch Fortschritte bei anderen Umwelt- und Entwicklungszielen machen. Man müsse lediglich etwa sieben Prozent bzw. fünf Milliarden Dollar mehr investieren, um bereits eine starke Verbesserung der globalen Gesundheit zu bewirken.

Hier geht es zum Report »

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