Geringerer Stromverbrauch in 2011

  • Manuela Just
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In 2011 ist der Stromendverbrauch in der Schweiz um 2,0% auf 58,6 Milliarden Kilowattstunden gesunken. Der grösste Rückgang wurde im vierten Quartal verzeichnet. Mehr als die Hälfte des Elektrizitätsaufkommens stammt aus Wasserkraftwerken, so das Bundesamt für Energie BFE.

Der Stromverbrauch in der Schweiz war 2011 in jedem Monat tiefer als in 2010. Dies obwohl die Wirtschaft gegenüber 2010 gewachsen ist. Wichtiger Treiber dafür dürfte die deutlich wärmere Witterung sein: Gemäss Meteo Schweiz war 2011 das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1864. Trotz des tieferen inländischen Verbrauchs wurde gemäss BFE deutlich mehr Strom aus dem Ausland importiert als im Vorjahr, da gleichzeitig die inländische Stromproduktion markant zurückging. Mehr als die Hälfte am gesamten Elektrizitätsaufkommen stammt aus Wasserkraftwerken (53,7%). Am restlichen Elektrizitätsaufkommen waren insbesondere die Kernkraftwerke (40,7%) beteiligt. Knapp 6 Prozent stammt aus konventionell-thermischen und anderen Anlagen (5,6%).

Weitere Informationen

www.bfe.admin.ch

Bild: Quadra7677 (Wikimedia Commons)

 

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