Tiger im Bandhavgarh Nationalpark in Indien. | © Vijay Nagarajan
Tiger im Bandhavgarh Nationalpark in Indien. | © Vijay Nagarajan

Tag des Artenschutzes – Ein Blick auf die Erfolge

  • Mélanie Guillebeau
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Heute jährt sich zum dritten Mal der Internationale Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day). In der Regel dominieren schlechte Neuigkeiten, wenn es um das Thema Artenschutz geht. Am heutigen Tag wird der Spiess für einmal umgedreht: Im Zentrum stehen vier grosse Erfolge, die im Bereich des Artenschutzes in den letzten Jahren erzielt werden konnten.

Zunahme wild lebender Tiger

Wie der WWF berichtet ist die Anzahl wild lebender Tiger auf 3890 Tiere angestiegen – ein einmaliges Ereignis in der Geschichte des Artenschutzes. Dieser erstmalige Zuwachs von 690 Tieren seit 2010, ist auf die Schutzbemühungen bestimmter Länder, Regierungen und Artenschutzorganisationen zurückzuführen.

Grosser Panda weniger bedroht

Grosser Panda (Ailuropoda melanoleuca) in Bifengxia, China. | © naturepl.com / Andy Rouse / WWF
Grosser Panda (Ailuropoda melanoleuca) in Bifengxia, China. | © naturepl.com / Andy Rouse / WWF

Die Panda-Population hat ebenfalls zugenommen, und zwar um 17 Prozent. In der Folge wurde der Grosse Panda von «stark gefährdet» auf «verletzlich» herabgestuft.

Handel mit Schuppentieren verboten

Das Gürteltier. | © Photoshot License Ltd / Alamy Stock Photo
Das Steppenschuppentier (Manis temminickii) . | © Photoshot License Ltd / Alamy Stock Photo

Schuppentiere sind die meistgewilderten Tiere der Welt. Dem soll durch die Unterbindung des Handels mit dieser Art – so beschlossen im Washingtoner Artenschutzabkommen im September 2016 – ein Ende gesetzt werden.

Schliessung des grössten legalen Elfenbeinmarktes
Letzten Dezember kündigte China ein langersehntes Elfenbeinhandels-Verbot an und will seine legalen Märkte bis Ende 2017 schliessen. Diese Ankündigung folgt internationalen Bemühungen, die Wildereikrise in Afrika zu beenden. Bis zu 20’000 Elefanten pro Jahr werden jedes Jahr für ihre Stosszähne getötet.

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