© Secretaria de Agricultura e Abastecimento[CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Syngenta will unzufriedene Aktionäre besänftigen

  • Judith Schärer
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Syngenta hat bekannt gegeben, dass sie ihr globales Gemüsesaatgut-Geschäft verkaufen will. Damit soll die Profitabilität gesteigert und die kritischen Aktionäre beschwichtigt werden.

Syngenta, dessen Entwicklung in letzter Zeit von Anlegerseite verschiedentlich kritisiert worden ist, will nun schnell Mehrwert für seine Aktionäre schaffen. Nachdem der US-Konkurrent Monsanto nach dreimonatiger Belagerung seinen Plan zur Übernahme des Basler Konzerns aufgegeben hatte, beschloss Syngenta, das Saatgut-Segment auf Herz und Nieren zu prüfen. Eine erste Folge davon ist der Verkauf des Gemüse-Geschäfts. Dieses dürfte bei potenziellen Käufern auf beträchtliches Interesse stossen, wie Syngenta in ihrer Medienmitteilung schreibt. Es sei branchenführend, margenstark und verfüge über eine beträchtliche internationale Präsenz.

Der Verkauf von Geschäftsfeldern ist indes nicht die einzige Massnahme, mit der unzufriedene Aktionäre besänftigt werden sollen. Syngenta kündigte weiter an, durch ein Aktienrückkaufprogramm eine wesentliche Kapitalrückzahlung an die Aktionäre vornehmen zu wollen. Das Rückkaufprogramm soll einen Wert von 2 Milliarden US-Dollar aufweisen. Eine erste Tranche des Programms startet in den nächsten Wochen.

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